Politik

Moschee soll Ziel gewesen sein Saudi-Arabien: Anschlag in Mekka verhindert

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Muslime beten in der Großen Moschee während des Ramadan.

(Foto: AP)

Zum Ende des Fastenmonats Ramadan versammeln sich Muslime aus aller Welt in Mekka. Laut dem saudi-arabischen Innenministerium kann im letzten Moment ein Selbstmordanschlag auf die Große Moschee verhindert werden.

Die Behörden in Saudi-Arabien haben nach eigenen Angaben einen Anschlag auf die Große Moschee in der Stadt Mekka verhindert. Ein Selbstmordattentäter habe sich in der Großen Moschee in die Luft sprengen wollen, teilte das Innenministerium am Freitag mit. Der Angreifer habe bei der Festnahme Sprengstoff gezündet und ein Gebäude in der Nähe der Moschee zum Einsturz gebracht. Dabei seien sechs Ausländer und fünf Mitglieder der Sicherheitskräfte verletzt worden.

Zudem hieß es, die Polizei habe fünf weitere Militante festgenommen, darunter eine Frau. Mekka zählt zu den heiligsten Stätten des Islam. Dort hatten sich zum Ende des Fastenmonats Ramadan mehrere Millionen Muslime versammelt. Es ist den Angaben zufolge unklar, wer hinter dem Anschlag steckt.

Das Staatsfernsehen hatte zuvor berichtet, die Sicherheitskräfte hätten am Freitag zwei Terroristen-Gruppen in Mekka ausfindig gemacht und eine dritte Gruppe in der Stadt Dschidda. Es sei ein Anschlag auf Gläubige in der Moschee in Mekka geplant gewesen.

Quelle: ntv.de, hul/rts