Politik

Mission mit Trumps Segen Senator will Gespräche mit Iran ausloten

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Weil die iranische Wirtschaft schwächelt, glaubt Donald Trump an eine schnelle Lösung im festgefahrenen Konflikt.

(Foto: REUTERS)

Im sich zuspitzenden Konflikt mit dem Iran stimmt Donald Trump erneut milde Töne an. Der US-Präsident akzeptiert die Hilfe eines Senators, der sich um die Wiederaufnahme von Gesprächen kümmern will. Zu dem Republikaner hat Trump indes ein kompliziertes Verhältnis.

US-Präsident Donald Trump hat einen republikanischen Senator beauftragt, eine mögliche Aufnahme von Gesprächen mit dem Iran auszuloten. Senator Rand Paul habe seine Hilfe angeboten. "Wir werden sehen, was passiert", sagte Trump. Irans Wirtschaft befinde sich derzeit im freien Fall. Trump äußerte sich daher zuversichtlich, dass es bald eine Lösung des Konfliktes geben werde.

Trump hatte im vergangenen Jahr das Atomabkommen mit dem Iran einseitig aufgekündigt. Jüngst hatte er sich für Gespräche mit dem Iran ohne Vorbedingung offen gezeigt, Teheran lehnte dies jedoch ab. Die USA und der Iran unterhalten keine diplomatischen Beziehungen, weswegen es keine regelmäßigen Kontakte von Diplomaten gibt.

Die Spannungen mit dem Iran - auch in der unter anderem von Öltankern genutzten Straße von Hormus - hatten zuletzt stark genommen. Erst am Abend wurden Meldungen bestätigt, dass der Iran zwei Schiffe festgesetzt habe. Eines fährt unter britischer, das andere unter liberischer Flagge.

US-Medien hatten zuvor berichtet, dass sich Paul, ein Senator aus Kentucky, diese Woche in New York mit dem iranischen Außenminister Mohammed Dschawad Sarif getroffen haben soll. Paul sitzt seit 2011 im Senat. Bislang war sein Verhältnis zu Trump von Höhen und Tiefen geprägt. Er hatte den den Präsidenten zum Beispiel für den Angriff eines Militärflugplatzes in Syrien kritisiert. Trump wiederum zeigte sich frustriert über Paul wegen dessen Opposition zu einem Gesundheitsgesetz. An anderer Stelle pries er ihn dagegen.

Quelle: n-tv.de, tno/dpa

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