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Es ging in Bonn um die Rettung des Klimas - manch Teilnehmer suchte derweil angeblich anderen Spaß.
Es ging in Bonn um die Rettung des Klimas - manch Teilnehmer suchte derweil angeblich anderen Spaß.(Foto: picture alliance / Rainer Jensen)
Samstag, 18. November 2017

Mehrere Beschwerden: Sexuelle Belästigung bei Weltklimakonferenz

Auch bei der UN-Klimakonferenz in Bonn hat es Beschwerden über sexuelle Belästigung gegeben. "Meines Wissens nach hat es hier in Bonn eine Reihe von Beschwerden gegeben", sagte ein Sprecher des Sekretariats der UN-Klimarahmenkonvention, Nick Nuttall, der Nachrichtenagentur AFP. Details zu den Beschwerden nannte er nicht, auch machte er keine Angaben zu den mutmaßlichen Tätern. Offenbar wollten die Betroffenen "keine weiteren formellen Schritte" einleiten.

Erstmals in der mehr als 20-jährigen Geschichte der UN-Klimakonferenzen waren die Delegierten in Bonn über eine "Null-Toleranz"-Politik hinsichtlich sexueller Belästigung informiert worden. Auf der Tagesordnung war ein entsprechender Hinweis vermerkt. Jeder Vorfall solle den UN-Sicherheitsdiensten gemeldet werden, hieß es. Es wurden zwei Telefonnummern angegeben.

Die Welle von Enthüllungen über sexuelle Übergriffe im Berufsleben hatte Anfang Oktober mit dem Skandal um den früheren Hollywoodproduzenten Harvey Weinstein ihren Anfang genommen, der von inzwischen mehr als 100 Frauen beschuldigt wird, sie belästigt oder vergewaltigt zu haben. Unter anderem wurden auch im Europaparlament Vorwürfe der sexuellen Belästigung gegen Abgeordnete erhoben.

Quelle: n-tv.de