Politik

Außenwerbung verbieten Spahn will Tabakwerbung weiter einschränken

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Spahn will sich dafür einsetzen, dass weniger Werbung für Tabak gemacht wird.

(Foto: picture alliance / Julian Strate)

Gesundheitsminister Jens Spahn spricht sich für ein weitreichendes Werbeverbot für Zigaretten aus. Vor allem die Tabakaußenwerbung auf Plakaten steht dabei zur Debatte. Der Union geht es allerdings nicht um ein Pauschalverbot.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn befürwortet eine stärkere Eindämmung der Werbung für Tabakprodukte. Er unterstütze Vorschläge, die Tabakwerbung weiter einzuschränken, sagte er dem Magazin "Der Spiegel". Ein Fünftel aller neuen Krebserkrankungen lasse sich allein aufs Rauchen zurückführen. Vor allem junge Menschen müssten davon überzeugt werden, "dass Rauchen überhaupt nicht cool, sondern sehr schädlich ist".

In die lange festgefahrene Debatte um ein Verbot der Tabakwerbung auf Plakatflächen ist Bewegung gekommen. Die Fachpolitiker der Union einigten sich nun darauf, dass die bestehenden Beschränkungen auch auf Außenwerbung ausgeweitet werden sollten. Es solle aber nicht um ein Pauschalverbot gehen.

In der vorigen Wahlperiode war ein Anlauf für ein Außenwerbeverbot am Widerstand der Union gescheitert. Das Kabinett stimmte 2016 einem Entwurf zu, ein Gesetz wurde daraus nie. Für einen möglichen neuen Anlauf sieht die auch für gesundheitlichen Verbraucherschutz zuständige Ministerin Julia Klöckner nun den Bundestag am Zug. Der SPD-Fachpolitiker Rainer Spiering rief wiederum Klöckner auf, den Gesetzentwurf von 2016 unverzüglich neu aufzulegen.

Quelle: n-tv.de, sgu/dpa

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