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Tote bei Raketenangriffen Syrische Militärstützpunkte attackiert

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Dieses auf Twitter gepostete Foto soll den Angriff auf Hama zeigen.

(Foto: twitter)

Syrische Nachrichtenagenturen und Aktivisten berichten übereinstimmend von Raketenangriffen auf Militärstützpunkte in Syrien - auf denen auch iranische Truppen stationiert sein sollen. Doch wer die Raketen abgefeuert hat, ist unklar.

Heftige Explosionen haben am Sonntagabend in Syrien mehrere Stützpunkte der Armee und iranischer Milizen erschüttert. Nach Angaben der in Großbritannien ansässigen syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte wurden unter anderem das Hauptquartier der 47. Brigade westlich der Stadt Hama und Stützpunkte nahe des Flughafens von Aleppo von Raketen getroffen. Regierungsnahe Quellen sagten, laute Explosionen seien auch nahe dem Stützpunkt Nahar al-Bard zu hören gewesen, der 60 Kilometer nordwestlich von Hama liegt. Auch dort seien iranische Truppen stationiert.

Wer die Raketen abgefeuert hat, ist nach Angaben der Aktivisten noch unklar. Die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana berichtete lediglich, "feindliche Raketen" seien auf die Militäreinrichtungen abgefeuert worden. Verschiedene Staatsmedien äußerten jedoch die Vermutung, Israel könnte hinter den Angriffen stecken.

Das israelische Militär kommentiert derartige Vorgänge grundsätzlich nicht. Erst Stunden zuvor hatte Israels Verteidigungsminister Avigdor Lieberman jedoch erklärt, die Streitkräfte behielten sich weitere Einsätze in Syrien vor. "Wir haben nicht die Absicht, Russland anzugreifen oder uns in innere syrische Angelegenheiten einzumischen", sagte er. Angriffe gegen iranische Milizen schloss er jedoch indirekt nicht aus. "Wenn jemand meint, dass es möglich ist, Raketen abzufeuern oder Israel selbst oder gar unsere Flugzeuge anzugreifen, dann werden wir zweifelsohne antworten, und zwar werden wir sehr heftig antworten", wurde der Minister von israelischen Medien zitiert. 

Nach Liebermans Worten hat Israel genau drei Probleme: "Iran, Iran und Iran." Teheran versuche, die gesamte Region zu destabilisieren, und das nicht nur in Israel, so Liebermann: "Schauen Sie einmal nach Jemen, Libanon, Irak und Syrien." Der Iran unterstütze Stellvertreter rund um Israel. Viele islamistische Bewegungen würden ohne iranische Unterstützung "nicht einmal eine Woche überleben".

Iran ist neben Russland der engste Verbündete der Regierung von Staatschef Baschar al-Assad. Am 9. April hatten Russland und Syrien Israel für Angriffe auf Stützpunkte nahe Homs mit mindestens 14 Toten verantwortlich gemacht.

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Quelle: n-tv.de, ftü/dpa/AFP

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