Politik

Lieblingsprojekt Grenzsicherung Trump: Bekomme fast 23 Milliarden Dollar

Über den sich abzeichnenden Kompromiss im Haushaltsstreit, der etwas mehr als eine Milliarde Dollar für sein Wahlversprechen Mauerbau zu Mexiko beinhaltet, ist US-Präsident Trump nicht glücklich. Er bringt alternative Geldquellen ins Spiel - und stellt eine irrwitzige Zahl in den Raum.

Im Haushaltsstreit in den USA sieht Präsident Donald Trump die vorläufige Vereinbarung der Unterhändler von Republikanern und Demokraten nicht als einzige Geldquelle für den von ihm geplanten Bau einer Grenzmauer zu Mexiko. Senator Richard Shelby, der führende Unterhändler der Republikaner, habe ihm gerade die Details der Vereinbarung präsentiert, so Trump. Er schaue sich alle Aspekte in dem Wissen an, dass noch "viel Geld aus anderen Quellen" hinzukomme.

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Man werde fast 23 Milliarden Dollar für Grenzsicherung bekommen, schrieb Trump in einem Tweet - allerdings ohne irgendwelche Einzelheiten zu nennen, wie er auf diese Summe kommt. Unabhängig von den Mitteln für die Mauer werde diese bereits gebaut, fügte er hinzu.

Kompromiss bietet weniger

Am Montagabend (Ortszeit) hatte ein parteiübergreifend zusammengesetztes Verhandlungsteam verkündet, man habe einen Kompromissvorschlag zur Beilegung des Streits um die Finanzierung einer Grenzmauer gefunden. Die Inhalte wurden zunächst nicht offiziell bekannt. US-Medien berichteten, die Vereinbarung beinhalte unter anderem 1,375 Milliarden Dollar für zusätzliche Grenzbefestigungen. Das ist deutlich weniger als die Forderung Trumps, der 5,7 Milliarden Dollar für den Bau einer Mauer verlangt hatte.

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Trump hatte bereits gesagt, er sei nicht glücklich mit der Vereinbarung der Unterhändler. Zugleich deutete er an, er könnte Geld für die Grenze aus anderen Ministerien zusammensuchen und im Zweifel auch einen "Nationalen Notstand" ausrufen, um den Mauerbau voranzutreiben.

Der Streit um den Mauerbau und seine Finanzierung hatte über die Jahreswende zum längsten Shutdown in der US-Geschichte geführt - zu einem teilweisen Stillstand der Regierungsgeschäfte über 35 Tage. Bis zu diesem Freitag muss eine Einigung in der Auseinandersetzung her, andernfalls könnte es zu einem erneuten Shutdown kommen.

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Quelle: n-tv.de, bad/dpa

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