Politik

Anti-IS-Einsatz in Syrien Trump bekräftigt baldige Abzugspläne

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Trump will weiterhin die US-Soldaten aus Syrien abziehen.

(Foto: AP)

Ende vergangener Woche überrascht US-Präsident Trump mit der Ankündigug, die rund 2000 US-Soldaten bald aus Syrien abzuziehen. Nun bekräftigt er diesen Plan und erklärt seine Hintergründe.

US-Präsident Donald Trump hat seine Pläne zum Abzug von US-Kräften aus Syrien konkretisiert. "Manchmal ist es Zeit, nach Hause zu kommen", sagte er bezüglich der in Syrien im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) eingesetzten US-Soldaten. "Wir werden sehr schnell eine Entscheidung treffen", sagte Trump. "Ich will raus, ich will unsere Truppen nach Hause bringen", sagte er.

Es gebe Länder, die wollten, dass die USA in Syrien blieben, sagte der US-Präsident und nannte Saudi-Arabien als Beispiel. "Aber dann müssen sie dafür bezahlen", betonte er. "Ich möchte unsere Soldaten nach Hause bringen", sagte er. Es sei wichtiger, das eigene Land aufzubauen. Das wichtigste Ziel sei es gewesen, die radikalislamische IS-Miliz loszuwerden. "Wir haben diese Aufgabe fast abgeschlossen und wir werden sehr rasch in Koordination mit anderen eine Entscheidung darüber treffen, was wir tun werden."

Die USA hätten sieben Billionen Dollar im Nahen Osten investiert. "Und wir haben nichts als Tod und Zerstörung gesehen", fügte er hinzu. Nahezu zeitgleich sagte der US-Sondergesandte für die globale Anti-IS-Allianz, Brett McGurk, auf einer anderen Veranstaltung in Washington, die USA seien in Syrien zur Bekämpfung der Miliz. "Das ist unsere Mission und unsere Mission ist nicht vorbei und wir werden diese Mission abschließen."

Quelle: n-tv.de, vpe/dpa/rts

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