Politik

"Eine gefährliche Sache" Trump gegen Facebook- und Twitter-Zensur

Twitter und Facebook stehen in den USA unter Druck: Sie sollen stärker gegen ausländische Propaganda vorgehen. US-Präsident Trump sieht das aber locker, er hält Verbote nicht für zielführend - ganz im Gegenteil.

US-Präsident Donald Trump ist gegen die Sperrung von Nutzerkonten bei Internet-Netzwerken wie Facebook oder Twitter. "Ich werde keine Namen nennen, aber wenn sie bestimmte Leute bei Facebook oder Twitter blockieren und diese Entscheidung fällen, ist das wirklich eine gefährliche Sache, weil du es morgen sein kannst", sagte Trump der Nachrichtenagentur Reuters.

Trump selbst hat auf Twitter 53 Millionen Follower. Die Kurznachrichten sind ein wichtiger und höchst umstrittener Teil seiner Präsidentschaft.

Die Netzwerke stehen in den USA unter politischem Druck des Kongresses, stärker gegen ausländische Propaganda vorzugehen. Facebook steht zudem in Europa in der Kritik. Hintergrund ist der Datenskandal um Cambridge Analytica.

Quelle: n-tv.de, bad/rts

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