Politik

Großer Auftritt in Asien Trump lässt sich in Indien feiern

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First Lady Melania, US-Präsident Trump und der indische Premier Modi im weltgrößten Cricketstadion.

(Foto: REUTERS)

Die bevölkerungsreichste Demokratie der Erde empfängt Donald Trump mit viel Pomp und bunten Showeinlagen: Tausende Schaulustige säumen die Straßen, um die Ankunft des US-Präsidenten zu verfolgen. In Indien erwartet ihn ein straffes Programm.

US-Präsident Donald Trump ist zu einem zweitägigen Staatsbesuch in Indien eingetroffen. Der indische Premierminister Narendra Modi begrüßte Trump nach der Ankunft in der westindischen Regionalmetropole Ahmedabad im Bundesstaat Gujarat. Es ist Trumps erste Reise nach Indien als Präsident.

Trumps Weg in die Innenstadt von Ahmedabad war gesäumt von Plakaten, die den US-Präsidenten und seine Gattin Melania Trump mit Slogans wie "Zwei starke Nationen, eine große Freundschaft" begrüßten. Tausende Schaulustige standen Spalier, um Trump willkommen zu heißen. Nach der Ankunft traten Trump und Modi in der Millionenstadt in einer neu gebauten Arena vor rund 100.000 Menschen auf.

Der Schauplatz der Ansprache soll offenbar das neue indische Selbstbewusstsein unterstreichen: Das Bauwerk ist nach Angaben der indischen Regierung das größte Cricketstadion der Welt. In den USA spielt diese Sportart allerdings nur eine Exotenrolle.

Trump warb zum Auftakt der Reise nach Angaben der US-Regierung für eine Stärkung der Beziehung der beiden großen Demokratien. Die Ansprachen der beiden Staatsmänner wurden von Show-Einlagen mit Gesangsdarbietungen und Tänzen umrahmt.

Nach dem Auftritt reisen Donald und Melania Trump in die nordindische Stadt Agra weiter, wo sie etwa zum Zeitpunkt des Sonnenuntergangs den berühmten Taj Mahal besuchen wollen. Das herrschaftliche Mausoleum aus weißen Marmor direkt am Fluss Yamuna ist eine Unesco-Weltkulturerbestätte und eine der wichtigsten Touristenattraktionen des Landes.

Nach diesem touristischen Höhepunkt seiner Indien-Reise stehen für Trump in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi viele politische Gespräche auf dem Plan. Dort wird der US-Präsident dem Vernehmen nach auch mit Unternehmern zusammentreffen, um die Lage der amerikanisch-indischen Handelsbeziehungen zu besprechen.

Quelle: ntv.de, mdi/dpa