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Personalprobleme im Weißen Haus Trump macht Mulvaney zum Interims-Stabschef

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Trump hat Schwierigkeiten, das Amt des Stabschefs zu besetzen.

(Foto: AP)

Niemand will Stabschef im Weißen Haus werden und so muss eine Zwischenlösung her: Nach mehreren Absagen ernennt US-Präsident Trump seinen Budgetchef Mulvaney zum vorläufigen Chef seines Stabs.

Nach einer weiteren Absage eines möglichen Kandidaten besetzt US-Präsident Donald Trump den zentralen Job seines Stabschefs im Weißen Haus zunächst mit seinem bisherigen Budgetchef. Trump teilte auf Twitter mit, er werde Mick Mulvaney zum amtierenden Chef des Stabes ernennen. Mulvaney soll den scheidenden Stabschef John Kelly ersetzen.

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Mulvaney war nicht Trumps erste Wahl als Stabschef.

(Foto: AP)

Mulvaney habe in seiner bisherigen Funktion als Haushaltsdirektor "herausragende" Arbeit geleistet, erklärte Trump. Er freue sich darauf, mit ihm in seiner neuen Position zusammenzuarbeiten. Der 51-jährige Mulvaney, ehemaliger republikanischer Kongressabgeordneter für den US-Bundesstaat South Carolina, gilt als äußerst konservativ und als Anhänger einer strengen Haushaltsdisziplin. Als Haushaltsdirektor im Weißen Haus ist er für Staatsausgaben und Verwaltung verantwortlich.

Seinen amtierenden Stabschef Kelly lobte Trump als "großen Patrioten". Er dankte dem Ex-General für seine Dienste. Trump hatte am vergangenen Samstag verkündet, dass er sich zum Jahresende von Kelly trennen werde. Als Favorit für die Nachfolge galt der Stabschef von Vizepräsident Mike Pence, Nick Ayers. Dieser teilte aber am Sonntag mit, er werde das Weiße Haus verlassen.

Bisherige Stabschefs hatten es schwer

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Als weiterer Kandidat wurde der frühere Gouverneur von New Jersey, Chris Christie, gehandelt. Christie erteilte dem Präsidenten aber an diesem Freitag eine Absage. In einer Mitteilung Christies an die "New York Times" hieß es, es sei eine Ehre, dass Trump ihn für den Posten in Erwägung ziehe. "Allerdings habe ich dem Präsidenten gesagt, dass jetzt nicht die richtige Zeit für mich oder meine Familie ist, diese schwerwiegende Aufgabe zu übernehmen."

Trumps bisherige Stabschefs hatten im Weißen Haus einen schweren Stand. Kelly war im Juli 2017 dem glücklosen Reince Priebus gefolgt. Das Verhältnis zwischen dem angesehenen Vier-Sterne-General und dem Präsidenten soll sich dann aber schnell verschlechtert haben.

Quelle: n-tv.de, ame/dpa/AFP

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