Politik

"Zurücklehnen und zuschauen" Trump scherzt, Krieg zwischen Russland und China zu starten

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Trump macht morbide Witze, während in der Ukraine der Krieg tobt.

(Foto: imago images/ZUMA Wire)

Am Wochenende leidet die Ukraine weiter unter russischen Angriffen, Zivilisten sterben. Doch der ehemalige US-Präsident Trump witzelt vor Spendern darüber, einen Krieg zwischen Russland und China zu starten. Er hat sich schon einen perfiden Plan bereitgelegt - und außerdem Lob für einen Diktator parat.

Während die Menschen in der Ukraine um ihr Leben kämpften, war der ehemalige Präsident Donald Trump am Wochenende zu morbiden Scherzen aufgelegt. Der 75-Jährige sinnierte vor den finanzkräftigsten Spendern der Republikaner in New Orleans darüber, dass die Vereinigten Staaten ihre F-22-Kampfjets mit der chinesischen Flagge bekleben und "Russland zur Hölle bombardieren" ("bomb the shit out of Russia") sollten. Das belegen Audio-Mitschnitte der zweitägigen Tagung, die der "Washington Post" zugespielt wurden.

"Und dann sagen wir: 'China hat es getan, wir haben es nicht getan, China hat es getan'", witzelte Trump über den potenziellen Krieg zwischen den beiden Weltmächten, "und dann fangen sie an, miteinander zu streiten, und wir lehnen uns zurück und schauen zu." Mit seinen Worten löste der Ex-Präsident Gelächter im Publikum der Spender des Republikanischen Nationalkomitees aus, die im Hotel Four Seasons zusammenkamen.

Diesmal Lob für Kim Jong-un statt Putin

Trump zeigte sich außerdem absolut sicher, dass der russische Präsident Wladimir Putin niemals in die Ukraine einmarschiert wäre, wenn er noch im Weißen Haus säße. "Ich kannte Putin sehr gut", sagte der ehemalige Präsident. "Er hätte es nicht getan. Er hätte es nie getan."

Trump hatte sich im vergangenen Monat beeindruckt von dem Angriffskrieg des russischen Präsidenten in der Ukraine gezeigt und Putins militärisches Vorgehen als "klug" und "brillant" gelobt. Diesmal hielt sich das ehemalige Staatsoberhaupt damit zwar zurück, jedoch bekam nun Nordkoreas Diktator Kim Jong-un die Lobpreisungen ab.

Trump erinnerte sich bei der Spendenveranstaltung an die Dominanz des totalitären Diktators über seine Mitarbeiter, als die beiden Staatschefs Zeit miteinander verbrachten. "Er ist wirklich hart, er ist der absolute Führer dieses Landes", sagte der US-Amerikaner und bewunderte die "totale Kontrolle" des Machthabers Nordkoreas und wie seine Berater in seiner Gegenwart "kuschen" und immer "stramm sitzen", wenn er spricht. "Ich habe meine Leute angeschaut und gesagt, ich möchte, dass meine Leute sich so verhalten", scherzte Trump.

Quelle: ntv.de, dbe

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