Politik

"Wir müssen etwas tun" Trump will Corona-Hilfen verkünden

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Trump: "Ich werde im Laufe des heutigen Abends eine Erklärung darüber abgeben, was ich beschlossen habe und was unser Land tun wird."

(Foto: picture alliance/dpa)

Bereits am Montag stellt US-Präsident Trump Hilfsmaßnahmen für die Wirtschaft in Aussicht, bleibt Details aber schuldig. Diese will er nun im Laufe der Nacht bekannt geben.

US-Präsident Donald Trump will bei einer Ansprache an die Nation am Mittwochabend (Ortszeit) neue Maßnahmen seiner Regierung gegen die Ausbreitung des Coronavirus verkünden. "Wir müssen etwas tun, um dieses Virus so schnell und sicher wie möglich zu beseitigen", sagte Trump bei einem Treffen mit Chefs mehrerer Banken. "Ich werde im Laufe des heutigen Abends eine Erklärung darüber abgeben, was ich beschlossen habe und was unser Land tun wird." Trump teilte mit, er werde sich um 21 Uhr (2 Uhr MEZ am Donnerstag) an die Nation wenden.

Trump sagte im Weißen Haus, in China und Asien flaue die Krise ab. "Wie Sie wissen, haben wir einen anderen Teil der Welt, Europa, der in einer sehr schwierigen Verfassung ist." Auf die Frage eines Reporters, ob neue Maßnahmen Reiseeinschränkungen für Europa umfassen könnten, sagte der Präsident: "Ich werde Sie das etwas später wissen lassen." Kurz zuvor hatte der geschäftsführende Vizeminister für Heimatschutz, Ken Cuccinelli, bei einer Anhörung im Kongress gesagt, Reiseeinschränkungen für Europa würden erwogen.

Trumps Regierung verhandelt derzeit mit dem Kongress über ein Maßnahmenpaket zur Eindämmung der wirtschaftlichen Auswirkungen des Virus. Die US-Börsen brachen am Mittwoch erneut ein. Trump hatte am Montag angekündigt, mit dem Kongress unter anderem über Lohnsteuererleichterungen sowie über Kredite für Kleinunternehmen zu reden. Angedacht sind demnach auch Hilfen für Menschen, die nach Stundenlohn bezahlt werden und bei einem Krankheitsausfall keinerlei Gehalt bekommen. Auch Gespräche mit Fluggesellschaften, Kreuzfahrtveranstaltern und der Hotelindustrie seien geplant.

Quelle: ntv.de, bad/dpa