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Wahleinmischung und Giftanschlag USA verhängen neue Sanktionen gegen Russland

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Zur "Abschreckung und Verteidigung" sollen die neuen Sanktionen laut US-Finanzminister Steven Mnuchin dienen.

(Foto: imago/UPI Photo)

Der Schlagabtausch zwischen den USA und Russland geht in eine neue Runde: Unter anderem wegen mutmaßlicher Einmischung in die US-Präsidentschaftswahl, aber auch wegen des Giftanschlags auf Sergej Skripal bestraft die US-Regierung 15 weitere russische Agenten.

Die USA haben Sanktionen gegen mehrere Mitarbeiter des russischen Geheimdienstes GRU und mehrere Unternehmen in Russland verhängt. Das US-Finanzministerium führte eine Reihe von Gründen für die Strafmaßnahmen an: die russischen Manipulationsversuche im US-Präsidentschaftswahlkampf 2016, einen Hacker-Angriff auf die Welt-Doping-Agentur, den Giftanschlag auf den Ex-Agenten Sergej Skripal in Großbritannien sowie anhaltende Versuche russischer Troll-Fabriken zur Manipulation der öffentlichen Meinung in den USA.

Ziel der Sanktionen sei "Abschreckung und Verteidigung" angesichts der "anhaltenden bösartigen Aktivitäten von Russland, seinen Vertretern und seinen Geheimdiensten", erklärte US-Finanzminister Steven Mnuchin. Die USA würden in diesem Bereich weiter mit ihren internationalen Verbündeten und Partnern zusammenarbeiten.

Die neuen Strafmaßnahmen treffen mehrere GRU-Mitarbeiter, die an russischen Manipulationsversuchen im US-Präsidentschaftswahlkampf 2016 und auf den Hackerangriff auf die Weltdopingagentur beteiligt gewesen sein sollen. Zwei GRU-Agenten wurden wegen ihrer mutmaßlichen Rolle beim Giftanschlag auf den Ex-Agenten Sergej Skripal in Großbritannien mit Sanktionen belegt. Strafmaßnahmen wurden zudem gegen zwei GRU-Mitarbeiter und drei russische Unternehmen verhängt, die Verbindungen zu Troll-Fabriken zur Manipulation der öffentlichen Meinung in den USA haben sollen.

Quelle: n-tv.de, mbo/AFP

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