Politik

Weißes Pulver: Soko ermittelt WDR-Journalisten erhalten Drohbriefe

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Blick auf das WDR-Haus: Zwei WDR-Journalisten erhielten Briefe mit einem weißen Pulver, dass sich als Backpulver herausgestellt hat. Eine Soko ermittelt und vermutet einen politischen Hintergrund.

(Foto: picture alliance/dpa)

Zwei Briefe mit einem weißen Pulver rufen die Polizei in NRW auf den Plan. Die Briefe sind an WDR-Journalisten gerichtet, die in der rechten Szene in Dortmund recherchieren. Eine Soko ermittelt nun. Das weiße Pulver ist bereits bestimmt.

Zwei Journalisten des WDR, die über die rechtsextreme Szene in Dortmund berichten, haben Briefe mit weißem Pulver erhalten. Die Polizei vermutet einen politischen Hintergrund. Die Soko "Rechts" habe die Ermittlungen übernommen, sagte ein Polizeisprecher: "Wir werden natürlich alles versuchen (...), den Verursacher der Briefe ausfindig zu machen - und natürlich auch diese Bedrohungen und Einschüchterungsversuche gegenüber den Journalisten zu unterbinden."

Bei dem Pulver handelte es sich um Backpulver. Auf der Rückseite der Briefe war als Absender ein antifaschistisches Recherche-Netzwerk angegeben.

Wie der WDR berichtete, war einer Briefe an das Landesstudio des Senders adressiert - an einen Reporter, der die Neonazi-Szene intensiv beobachtet und in der Vergangenheit bereits Drohungen erhalten habe. Der zweite Brief war an einen freien Journalisten mit ähnlichem Themenspektrum adressiert. Spezialisten der Feuerwehr holten den Umschlag aus seinem Wohnhaus und untersuchten den Inhalt.

Quelle: n-tv.de, bad/dpa

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