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Alternativen zum Smartspeaker Kompaktanlagen-Testsieger: Wo passen Sound und Preis?

Mini-Stereoanlagen sind kompakte Klangmaschinen, die sich heutzutage zum Teil mit dem Internet verbinden lassen.

Mini-Stereoanlagen sind kompakte Klangmaschinen, die sich heutzutage zum Teil mit dem Internet verbinden lassen.

(Foto: iStockphoto)

Herkömmliche Stereoanlagen müssen sich gegen Smartspeaker und Musik-Streaming-Dienste behaupten. Doch moderne Kompaktanlagen verbinden viele Funktionen: CD, Radio und Spotify sind möglich. Wir verraten, welche Kompaktanlagen im Test überzeugen.

Durch Homeoffice und eingeschränkte Freizeitmöglichkeiten verbringen die meisten Menschen aktuell mehr Zeit in den eigenen vier Wänden. Für positive Stimmung braucht es manchmal nur ein wenig Musik - als Konzentrationsförderung während der Arbeit oder für feierabendliche Tanzeinlagen im Wohnzimmer.

Wer Wert auf einen ausgewogenen Sound legt, braucht eine Stereoanlage. Doch nicht jeder hat zuhause Platz für eine große Musikanlage. Ein Blick auf die kleinen Varianten lohnt sich: Moderne Mini-Stereoanlagen liefern einen guten Klang und reichen für die Wohnung allemal aus.

Eine Kompaktanlage installieren: Was ist wichtig?

Viele der Hersteller werben mit "optimalem Klang" und einem "einzigartigen Hörerlebnis" – um aus den Anlagen dieses volle Potenzial rauszuholen, sind jedoch ein paar Punkte zu beachten:

  1. Ein sicherer Stand ist für den Klang der Musikanlage besonders wichtig. Steht sie uneben, kann es etwa zu klappernden Boxen kommen. Auf Hartböden eignen sich Gummifüße für einen sicheren Stand, auf Teppich kleine Spikes.
  2. Ein Teppich im Raum sorgt für eine angenehmere Akustik. Er verhindert Schallreflexionen, die an Hartböden und leeren Wänden entstehen.
  3. Die Klangverteilung ist am besten, wenn der Lautsprecher auf Ohrenhöhe steht. Dadurch wird vermieden, dass der Sound verzerrt wirkt. Tipp: Wer die Lautsprecher in einem imaginären Dreieck ausrichtet – sich selbst als Eckpunkt eingeschlossen – erzielt klanglich das beste Erlebnis.
  4. Auf Kabelschutz sollte ebenfalls geachtet werden. Um Wackelkontakte oder ausgefranste Kabelenden zu vermeiden, die den Sound stören, empfehlen sich zum Beispiel Bananenstecker oder Kabelschläuche.

Kompaktanlagen: Das ist der Sieger im Soundcheck

Die meisten Kompaktanlagen haben sowohl ein herkömmliches CD-Laufwerk als auch eine Internet- und Bluetooth-Verbindung. So ist die Verbindung mit dem Smartphone und das Musikhören über Spotify, Apple Music & Co. kein Problem.

Wer einen richtig guten Klang möchte, sollte sich vorher verschiedene Anlagen anschauen. Ein Sound-Tipp ist zum Beispiel die CMS 5000 von Grundig. Als einzige von elf Mini-Stereoanlagen erreichte sie im aktuellen Vergleich von Stiftung Warentest die Endnote "sehr gut" (1,5). Musikfans kommen bei dieser Mini-Stereoanlage ganz auf ihre Kosten.

  • Medien: CD, USB, FM, DAB+, Internetradio, Bluetooth
  • Anschlüsse: 1 x USB, 1 x Aux-Eingang, 1 x 3,5 Millimeter Klinke
  • Unterstützte Formate: MP3, WMA
  • Gesamtleistung: 2 x 50 Watt

Die Steuerung dieser Kompaktanlage erfolgt über die im Set enthaltene Fernbedienung oder über das 2,4-Zoll-Display. Mit fast 260 Euro liegt die Mini-Stereoanlage preislich im Mittelfeld und liefert Top-Sound für die eigenen vier Wände.

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Preis-Leistungs-Tipp: Vorgängermodell des Testsiegers

Wer nicht zwingend das Spitzenmodell haben muss, ist auch mit dem Vorgänger des Testsiegers gut bedient. Die Grundig-Anlage CMS 4000 erreichte ebenfalls eine gute Testnote (2,1).

  • Medien: CD, USB, FM, DAB, DAB+, Bluetooth
  • Anschlüsse: 1 x USB, 1 x Aux-Eingang, 1 x 3,5 Millimeter Klinke
  • Unterstützte Formate: MP3, WMA
  • Gesamtleistung: 2 x 50 Watt

Mit rund 147 Euro liegt diese Mini-Stereoanlage preislich deutlich unter ihrem Nachfolger. Jedoch steht sie dem 5000er-Modell in puncto Funktionen nur in einer Sache nach: Durch die fehlende Netzfunktion ist es nicht möglich, mit der Kompaktanlage Internetradio zu hören. Wer auf die Funktion verzichten kann, muss demnach nicht ganz so tief in die Tasche greifen. Besonders das Ultra-Bass-System freut Nutzer, die ihre Musik basslastiger mögen.

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Kompaktanlagen ohne Netzwerkfunktion

Einige Mini-Stereoanlagen kommen ohne die Netzwerkfunktion. Die Modelle selbst können also kein Internetradio abspielen. Darauf verzichten muss man allerdings nicht: Läuft das Internetradio auf dem Smartphone, lässt sich mit der Bluetooth-Verbindung zur Anlage das vermeintliche Defizit umgehen.

Unter den nicht netzwerkfähigen Geräten schnitt die Panasonic SC-PMX94EG am besten ab (Endnote: 1,9). Das Modell ist ein echter Allrounder, denn es bietet viele Anschlussmöglichkeiten und Formate:

  • Medien: CD, USB, FM, DAB+, Bluetooth
  • Anschlüsse: 2 x USB, 1 x Aux, 1 x Chinch-Audio, 1 x optischer Digitalanschluss, 1 x 3,5 Millimeter Klinke, 1 x Ant-In
  • Unterstützte Formate: MP3, AIFF, AAC, FLAC, WAV, DSD
  • Gesamtleistung: 120 Watt

Die vielen Funktionen machen sich im Preis bemerkbar: rund 270 Euro kostet die Panasonic-Kompaktanlage bei Saturn. Dank des Drei-Wege-Lautsprechersystems bekommen Musikfans hier einen vollen Klang und ordentlichen Bass.

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Kompaktanlagen: Das richtige Modell finden

Kompaktanlagen bieten den optimalen Stereosound für die eigenen vier Wände. Je nach eigenem Bedürfnis ist es wichtig, beim Kauf auf die Funktionen zu achten: Einige Geräte bieten eine Netzfunktion und damit Zugriff auf Internetradio. Wer gerne Musik mit ordentlichem Bass hört, greift zu einem Modell mit Bassverstärker.

Quelle: ntv.de

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