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Homespot & Co. Sofort-Internet per Stecker und LTE: Wann lohnt es?

Nicht nur unterwegs mit dem Smartphone ist es möglich, im LTE-Netz zu surfen.

Nicht nur unterwegs mit dem Smartphone ist es möglich, im LTE-Netz zu surfen.

(Foto: istockphoto.com)

DSL, Kabel oder Glasfaser - das sind die gängigen Internetzugänge fürs Heimnetz. Wir checken, für wen der Umstieg aufs mobile Internet für zu Hause mit o2 Homespot, Gigacube & Co. interessant sein könnte.

Das Mobilfunknetz wird stetig ausgebaut und bietet eine immer größere Bandbreite. Zum Surfen und Streamen mit dem Smartphone nutzen wir unterwegs LTE und 5G. Warum also nicht auch zu Hause? Ein LTE-Router liefert vergleichsweise unkompliziert Internet über das mobile Netz. Wir haben uns aktuelle Angebote näher angesehen und verraten, bei welchem Bedarf sich das lohnen kann.

Wann rechnet sich das Kabellos-Internet?

Ein LTE-Router stellt per SIM-Karte eine Verbindung zum Mobilfunknetz her und versorgt so alle Endgeräte mit Internet. Ein fester Anschluss ist dabei nicht notwendig. Auch in Gebieten mit schlechter Digitalinfrastruktur können sich solche Geräte also lohnen. Besonders die unkomplizierte Inbetriebnahme von Homespot, Gigacube und ähnlichen Geräten ist dabei spannend für Nutzer, die sich nicht viel mit dem technischen Drumherum abmühen möchten.

  • Stabiles LTE-Netz: Die Verbindung über das mobile Netz schafft Abhilfe bei einer nicht ausreichenden oder instabilen DSL- oder Glasfaserleitung.
  • Flexibilität: Der Anschluss erfolgt nur über die Steckdose, mit SIM-Karte kann der Router ansonsten flexibel eingesetzt werden.
  • Hohe Bandbreite: Je nach Hersteller sind bis zu 64 Geräte parallel verbunden: Smartphones, Laptops, Fernseher und mehr sind im LTE- oder 5G-Netz unterwegs.
  • Einfache Installation: Homespot & Co. werden per Post geliefert und benötigt anschließend nur Strom aus der Steckdose. Es ist keine Freischaltung durch einen Techniker nötig.

Was lohnt sich für Normalverbraucher und Familien?

Bei Datentarifen sollte das eigene Nutzungsverhalten vorher definiert sein. Anbieter o2 bietet Varianten mit und ohne Datenlimit an, anhand dieser Varianten gehen wir einmal durch, wie verschiedene Nutzungsszenarien aussehen können.

Um zu erfahren, welche Möglichkeiten überhaupt infrage kommen, hilft ein erster Verfügbarkeitscheck. Nach Eingabe der Adresse schlägt der Rechner alle optionalen Internetverbindungen vor, die zur Verfügung stehen. Für die Verbindung über den Homespot hat o2 verschiedene Datentarife im Angebot. Die "o2 my Home"-Verträge S bis L zeichnen sich durch unterschiedliche Geschwindigkeiten aus:

Tarif

Geschwindigkeit

Datenvolumen

Preis / Monat

Anwendungen

o2 my Home S

10 MBit/s

100 GB

14,99 Euro

Surfen, Musik, Videos

o2 my Home M

50 MBit/s

unbegrenzt

19,99 Euro

Streaming und Online-Spiele

o2 my Home L

100 MBit/s

unbegrenzt

24,99 Euro

Mehrere Nutzer, High-Res-Streaming

In allen Tarifen ist eine Telefon-Flat ins deutsche Festnetz inbegriffen.

Tipp: Im August hat o2 den Anschlusspreis von regulär 70 Euro komplett gestrichen sowie alle Homespot-Tarife um zehn Euro im Preis reduziert (für die ersten zwölf Monate der Vertragslaufzeit).

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GigaCube von Vodafone

Auch Netzbetreiber Vodafone hat mit dem GigaCube einen Mobilfunk-Router im Produkt-Portfolio. Der GigaCube Basic kostet mit dem kleinsten Paket (125 Gigabyte) 34,99 Euro im Monat. Mehr Datenvolumen ist optional möglich. Der Gigacube kommt in zwei Varianten:

  • GigaCube Basic (LTE/4G-Netz) oder GigaCube 5G (4G- und 5G-Netz)
  • 125, 250 oder 500 Gigabyte pro Monat
  • Geschwindigkeit: bis zu 500 Mbit/s (die Durchschnittsgeschwindigkeit liegt bei ca. 79 Mbit/s)
  • Nutzer: bis zu 32 Geräte gleichzeitig
  • Einmalige Kosten (Hardware + Anschluss): 50,99 Euro
  • Mindestvertragslaufzeit: 24 Monate
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Fazit: Für wen lohnt sich LTE-Internet zu Hause?

Wer zu Hause eine instabile oder langsame DSL-Verbindung hat, ist mit einem LTE-Router womöglich besser bedient. Dank inzwischen solider Netzstruktur macht die Verbindung auch bei vielen aktiven Geräten nicht schlapp, was für Familien und Mehrpersonenhaushalte vorteilhaft ist. Der Plug-and-Play-Charakter der Datenboxen macht eine Nutzung auch für Menschen spannend, die sich nicht mit Kabeln, weiteren Routern, Repeatern & Co. herumschlagen wollen. Poweruser mit höchsten Ansprüchen an Gaming oder intensivstes Video-Streaming mehrerer Nutzer dürften sich mit einem klassischen Anschluss weiterhin wohlfühlen.

Quelle: ntv.de

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