Baden-WürttembergVerband: Mehr Ausbildungsverträge im Handwerk abgeschlossen

Maurer, Bäcker, Fleischerin: Das Handwerk lockt wieder mehr Nachwuchs. Welche Ausbildungsplätze haben 2025 besonders stark zugelegt?
Stuttgart (dpa/lsw) - Im Handwerk in Baden-Württemberg sind im vergangenen Jahr erneut mehr Ausbildungsverträge abgeschlossen worden. 2025 waren es 18.847 neue Ausbildungsverträge, wie der Baden-Württembergische Handwerkstag (Handwerk BW) mitteilte. Das entspreche einem Plus von 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
"Die Entwicklung zeigt, dass das Handwerk für immer mehr junge Menschen eine attraktive berufliche Perspektive bietet", sagte Handwerk-BW-Präsident Rainer Reichhold laut Mitteilung. Die Zahl der Neuverträge sei seit 2023 steigend, teilte Handwerk BW mit. Die Zahl liegt nun etwa wieder auf dem Niveau von 2020, wie aus der Statistik des Verbands hervorgeht. Vor 2020 hatte sie demnach allerdings noch höher gelegen.
Mehr Frauen machen Ausbildung im Handwerk
Ebenfalls zugenommen habe die Zahl der weiblichen Auszubildenden. 3.810 Frauen hätten sich 2025 für eine Ausbildung im Handwerk entschieden, das seien 6,3 Prozent mehr als im Vorjahr. "Dass sich immer mehr junge Frauen für eine Ausbildung im Handwerk entscheiden, ist ein gutes Signal", sagte Reichhold.
Besonders gefragt seien Ausbildungsplätze im Bauhandwerk gewesen. Die größten Zuwächse habe es etwa bei Malern und Lackierern, Maurern und Dachdeckern gegeben, teilte Handwerk BW mit. Auch das Nahrungsmittelhandwerk habe sich positiv entwickelt. So hätten etwa bei Bäckern und Fleischern die Ausbildungszahlen deutlich zugelegt.