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Baden-WürttembergHerzschlagfinale im Abstiegskampf: So geht es Heidenheim an

15.05.2026, 12:48 Uhr
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Frank Schmidt bereitet seine Heidenheimer auf ein packendes Saisonfinale vor – und vertraut auf die Erfahrungen aus den Vorjahren. Nur mit einem Sieg bleibt die Chance auf die Rettung gewahrt.

Heidenheim (dpa/lsw) - Trainer Frank Schmidt setzt im Kampf um den Verbleib in der Fußball-Bundesliga auf die Erfahrungen der vergangenen Jahre. Diese "haben uns schon längst geholfen", sagte Schmidt. Nur so habe man es geschafft, "sich in einen Punkterausch zu spielen" und zur Konkurrenz aufzuschließen, meinte der Coach vor dem entscheidenden Heimspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen den FSV Mainz 05. Zuletzt holte Heidenheim sieben von neun möglichen Punkten und kletterte auf den vorletzten Rang.

Ein Sieg allein reicht dem FCH im Saisonfinale jedoch nicht, um noch auf den Relegationsplatz zu springen. Gleichzeitig müssten der FC St. Pauli und der VfL Wolfsburg im direkten Duell unentschieden spielen. Alternativ würde auch ein Sieg von St. Pauli helfen - vorausgesetzt, die Hamburger gewinnen nicht höher als die Schwaben. Gewinnt Wolfsburg, müsste der FCH gegenüber dem VfL eine Tordifferenz von vier Treffern aufholen.

Bereits in der vergangenen Saison gelang die Rettung über die Relegation. Beim Aufstieg in der Saison 2022/23 fiel die Entscheidung am 34. Spieltag erst tief in der Nachspielzeit. An diese Erfahrungen will der FCH nun anknüpfen.

Vorfreude und Dankbarkeit

Er gehe mit großer Freude und Dankbarkeit in das "Herzschlagfinale", sagte der Coach, der im Tor erneut Frank Feller vertraut. In der Vorbereitung wurden keine Anpassungen vorgenommen. Gleichwohl wolle man nichts dem Zufall überlassen, erklärte Schmidt: Die Bank werde "selbstverständlich" live über das Parallelspiel in Hamburg informiert sein.

Zugleich warnte der 52-Jährige davor, Mainz zu unterschätzen. Zwar gehe es für die Rheinhessen tabellarisch um nichts mehr. Dennoch sei der Gegner keine Mannschaft, "die mit dem Kopf schon halb am Strand" sei. "Mit dieser Mutmaßung wäre ich vorsichtig", so Schmidt.

Quelle: dpa

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