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Baden-Württemberg Insolvenz: Ersatzspielstätte für Oper Mannheim im Verzug

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Mannheim (dpa/lsw) - Wegen der Insolvenz eines Bauprojektentwicklers kann die Mannheimer Oper ihre wegen einer Generalsanierung benötigte Ersatzspielstätte nicht fristgemäß öffnen. Die neue Oper am Luisenpark hätte im nächsten Frühjahr fertiggestellt und womöglich im April in Betrieb gehen sollen. Dieser Zeitplan sei wegen der Geschäftsaufgabe des Totalunternehmers nicht zu halten, teilte das Nationaltheater (NTM) am Donnerstag mit, zu dem die Opernsparte gehört.

Tilmann Pröllochs, Geschäftsführender NTM-Intendant, sagte: "Die Nachricht trifft uns hart und stellt uns vor eine neue Herausforderung." Die Folgen müssten erörtert und bewertet werden. "Klar ist jedoch, dass sich die Fertigstellung des Gebäudes durch diese Entwicklung noch einmal deutlich verzögern wird." Aussagen zu einem neuen Eröffnungstermin seien noch nicht möglich.

Wie sich der Ausstieg der mit Planung und Bau beauftragten Firma auf die Kosten des 287-Millionen-Euro-Projekts auswirke, sei noch unklar, sagte eine NTM-Sprecherin. Die Hülle stehe bereits. Auf die Leichtmetallhalle mit Foyer und technisch modernster Bühne entfielen 17 Millionen Euro. Während der für die Generalsanierung angesetzten fünf Jahre sollen Opernfans in der Oper am Luisenpark auf ihre Kosten kommen.

Quelle: dpa

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