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Baden-WürttembergRheintalstrecke gesperrt - Ermittlungen gegen Mitarbeiter

15.07.2026, 18:00 Uhr
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(Foto: Philipp von Ditfurth/dpa)

Ein entgleister Zug sorgt für starke Beeinträchtigungen am Freiburger Hauptbahnhof. Insbesondere der Fernverkehr ist betroffen.

Freiburg (dpa/lsw) - Nachdem in der Nähe des Freiburger Hauptbahnhofs ein Zug entgleist ist, hat die Bundespolizei Ermittlungen gegen einen Mitarbeiter der Deutschen Bahn eingeleitet. Sie ermittelt nach eigenen Angaben wegen Gefährdung des Bahnverkehrs. Details teilte ein Sprecher zunächst nicht mit. Die Arbeiten der Bahn vor Ort ziehen sich laut Polizei voraussichtlich bis in die Nacht. Das Teilstück der wichtigen Rheintalbahn südlich von Freiburg bleibt vorerst gesperrt.

Die wichtige Rheintalstrecke war am Mittag wegen eines entgleisten Zugs gesperrt worden. Wie die Deutsche Bahn mitteilte, ist ein Zug bei einer Rangierfahrt aus den Gleisen gesprungen. Die Rheintalstrecke musste deshalb beidseitig gesperrt werden - wie lange, war zunächst offen. Der Bundespolizei zufolge befanden sich keine Reisenden im Zug. Verletzt wurde demnach niemand.

Ersatzverkehr eingerichtet

Die Sperrung trifft insbesondere den Fernverkehr. Fernzüge werden über den Güterbahnhof Freiburg umgeleitet und halten ersatzweise am Bahnhof Denzlingen. Zudem ist der Bahn zufolge ein Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Freiburg und Denzlingen sowie Bad Krozingen eingerichtet. Dennoch kommt es den Angaben zufolge zu mehreren Ausfällen.

S-Bahnen verkehren laut Bahn planmäßig. Hier kommt es jedoch zum Teil zu Verspätungen. Reisende werden gebeten, ihre Verbindungen vorab zu prüfen.

Quelle: dpa

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