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Baden-WürttembergStaatsanwaltschaft ermittelt nach Stahlträger-Sturz auf A81

20.08.2026, 14:02 Uhr
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Ein Bauarbeiter wird verletzt, die Autobahn stundenlang gesperrt: Nach dem Unfall auf der A81 laufen nun Ermittlungen. Was bislang bekannt ist.

Konstanz/Bad Dürrheim (dpa/lsw) - Nach dem Sturz eines tonnenschweren Stahlträgers auf die A81 bei Bad Dürrheim ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts des fahrlässigen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Nach aktuellem Ermittlungsstand war der Stahlträger bei den Brückenbauarbeiten zum Unfallzeitpunkt nicht am Tragegerüst fixiert und lag lose auf den dafür vorgesehenen Halterungen, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Zuvor hatte der SWR darüber berichtet. Ein Bauarbeiter hatte sich bei dem Unfall den Fuß gebrochen.

Der Stahlträger war in der vergangenen Woche bei Bad Dürrheim im Schwarzwald zunächst auf ein Gerüst und anschließend auf die Autobahn gestürzt. Die A81 musste für Stunden gesperrt werden. Nach Angaben der Polizei befand sich der Arbeiter als einziger Mensch auf dem Gerüst und stürzte dabei zu Boden. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Fehler bei Montage vermutet

Nach bisherigen Erkenntnissen könnte ein Fehler bei der Montage zu dem Unfall geführt haben, so der Sprecher weiter. Ob dabei gegen geltende Sicherheits- oder Montagevorschriften verstoßen wurde, sei Gegenstand der Ermittlungen. Gegen wen sich das Verfahren richtet, ist bislang nicht bekannt. "Die Ermittlungen des Verkehrsdienstes Zimmern ob Rottweil unter Einbeziehung der Berufsgenossenschaft dauern an."

Die A81 verbindet den Großraum Stuttgart mit dem Bodensee und der Schweizer Grenze, sie dient Pendlern und Unternehmen aus den Regionen Schwarzwald-Baar und Rottweil zudem als zentraler Verkehrsweg in Richtung Stuttgart.

Quelle: dpa

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