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Bayern Bayern berechnet Hochwasser-Schäden mit 300 Millionen Euro

Die Bundesstraße 20 ist kurz vor Berchtesgaden zur Hälfte von der Ramsauer Ache weggerissen worden. Foto: Peter Kneffel/dpa/Symbolbild/Archiv

(Foto: Peter Kneffel/dpa/Symbolbild/Archiv)

München (dpa/lby) - Die Flutereignisse der vergangenen Wochen und Monate haben in Bayern Schäden in Höhe von rund 300 Millionen Euro angerichtet. Das ist die Summe, die der Freistaat am Montag an den Bund meldete, hieß es aus dem bayerischen Finanzministerium. Sie verteile sich auf die vier Bereiche private Haushalte, Kommunen, Land- und Forstwirtschaft sowie freie Berufe.

Starker Regen hatte in mehreren Wellen zum Teil heftige Unwetter ausgelöst und in Teilen Bayerns Verwüstungen angerichtet. Zunächst war der Norden des Freistaats betroffen, wo vor allem um die Städte Hof und Ansbach heftige Flutschäden entstanden. Wenig später richtete das Hochwasser vor allem im Raum Berchtesgaden Millionenschäden an.

Im Landkreis Berchtesgadener Land entstanden allein an der Infrastruktur Schäden in Höhe von 86 Millionen Euro, wie das Landratsamt mitteilte. Im Landkreis Hof wurden die Schäden von den betroffenen Kommunen auf mehr als 56 Millionen Euro summiert.

Die Ministerpräsidenten der Ländern wollen am Dienstag zu einer Konferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zusammenkommen und unter anderem über Hochwasserhilfen sprechen. Im Gespräch ist ein milliardenschwerer Hilfsfonds, gespeist aus Mitteln von Bund und Ländern.

© dpa-infocom, dpa:210809-99-780193/3

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