BayernFreie Wähler verdoppeln Zahl ihrer Landratsposten

Hubert Aiwanger kann sich freuen: Seine Freien Wähler fügen der CSU bei den Kommunalwahlen reihenweise empfindliche Niederlagen zu. Unter dem Strich steht ein dickes Plus.
München (dpa/lby) - Großer Erfolg für die Freien Wähler bei den Stichwahlen in Bayern: Die Partei von Hubert Aiwanger konnte die Zahl ihrer Landratsposten bei den Kommunalwahlen insgesamt verdoppeln, von 14 auf 28. Dabei konnten ihre Kandidaten der in Bayern dominanten CSU einige der prestigeträchtigen Ämter abjagen.
Unter anderem gewannen die jeweiligen Freie-Wähler-Kandidaten die Stichwahlen in den Landkreisen Kelheim, Donau-Ries und Berchtesgadener Land, teilweise - wie in Kelheim - gegen langjährige Amtsinhaber.
Und: Im oberpfälzischen Amberg nahmen die Freien Wähler der CSU den Chefposten im Rathaus ab. Ebenso im schwäbischen Kempten.
Bisher hatten die Freien Wähler insgesamt 14 Landrätinnen und Landräte in Bayern gestellt. Künftig sind es 28. Darin enthalten sind auch Bewerber, die formal nur für regionale Freie-Wähler-Gruppen ins Rennen gegangen waren.
"Das ist eine Steilvorlage für die Landtagswahl 2028", sagte Aiwanger. Er argumentierte: "Das zeigt: Unsere Kandidaten und unsere Politik überzeugen, wir sind die klare Stimme der Bürger und der Kommunen."