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BayernGebirgsschützen tagen in Raubling

07.04.2019, 03:19 Uhr
Bayerische-Gebirgsschuetzen
(Foto: Andreas Gebert/dpa)

Raubling (dpa/lby) - Die bayerischen Gebirgsschützen kommen am heutigen Sonntag im oberbayerischen Raubling zu ihrer Bundesgeneralversammlung zusammen. Die rund 100 Delegierten aus allen 47 Kompanien wollen unter anderem darüber beraten, ob sich die Gebirgsschützen mit ihrer Tradition um die Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes der Unesco bewerben.

Ferner wollen sie die Veranstaltungen für die nächsten Jahre planen, darunter die Patronatstage als höchstes Fest der Gebirgsschützen. Alljährlich am ersten Sonntag im Mai kommen sie zu Ehren der "Patrona Bavariae" zusammen; sie betrachten die Gottesmutter als ihre Schutzpatronin und feiern somit den Patronatstag als höchstes Fest. Ferner soll im Jahr 2022 das Treffen der Alpenregion der Schützen in Bayern stattfinden.

Die Geschichte der Gebirgsschützen reicht bis ins Mittelalter zurück. An die 12 000 Mitglieder bewahren vom Berchtesgadener bis zum Werdenfelser Land das Erbe ihrer einst für die Heimat kämpfenden Vorfahren. Jede Kompanie hat eine eigene, meist farbenfrohe Uniform. Die Gebirgsschützen sind bis heute bewaffnet. Es gibt Schützenwettbewerbe; die Waffe gilt aber vor allem als Symbol der Verteidigung der Heimat.

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