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Bayern Mainfranken Theater: Neues Architektenteam für Sanierung

Das Mainfranken Theater.

(Foto: Daniel Karmann/dpa/Archivbild)

Würzburg (dpa/lby) - Für die Sanierung des Würzburger Mainfranken Theaters ist mehr als ein halbes Jahr nach der angekündigten Trennung vom bisherigen Architektenbüro ein neuer Planer gefunden. "Das neue Büro wird die verbleibende Objektplanung und -betreuung bis zum Abschluss unserer Baumaßnahme übernehmen und nimmt in diesen Tagen seine Arbeit auf", teilte der Geschäftsführende Theaterdirektor Dirk Terwey am Dienstag mit.

"Wir planen dabei jetzt nicht neu, sondern setzen den erarbeiteten Planungsstand um." Das neue Architektenteam müsse zudem noch fehlende Bauleistungen und Gewerke ausschreiben. "Nach den massiven Störungen im bisherigen Bauverlauf und der bisherigen Kostenentwicklung wird es sicherlich noch eine Übergangszeit geben, bis sich wieder alle Prozesse eingespielt haben."

Im Frühjahr hatte Terwey die Trennung vom bisherigen Architektenbüro aus Hamburg bekanntgegeben - "aufgrund seiner mangelhaften Performance bei der Planung und Umsetzung unseres Großbauprojektes".

Das Theater, das in ein Staatstheater umgewandelt werden soll, ist seit Sommer 2020 gesperrt, damit das 1966 gebaute Haus saniert werden kann. Zudem erhält es eine neue kleine Spielstätte mit 330 Sitzplätzen. Ursprünglich sollte dieses Kleine Haus im Herbst 2020 eröffnet werden, anvisiert ist laut Terwey nun das kommende Frühjahr. "Das Gebäude ist ja grundsätzlich fertig", sagte er. Proben könnten allerdings erst stattfinden, wenn die derzeit laufenden baulichen Abnahmen im neuen Kopfgebäude erfolgreich verliefen. Dabei gehe es etwa um den Brandschutz und die Arbeitssicherheit.

Die Sanierung des Bestandsgebäudes soll voraussichtlich noch bis weit in das Jahr 2026 dauern. Nach den ersten Plänen sollte das Theater-Haupthaus in diesem Jahr wiedereröffnet werden. Im Jahr 2018 waren für die Arbeiten noch 72 Millionen Euro veranschlagt worden. Seit Herbst 2021 stehen 103 Millionen Euro im Raum. Wenn sich die neuen Planer eingearbeitet haben, soll es voraussichtlich im Frühjahr Neuigkeiten zu Kosten und Terminen geben.

Quelle: dpa

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