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Bayern Nach gewaltsamen Tod von 62-Jährigem Sohn in Psychiatrie

Blick auf die Justitia über dem Eingang eines Landgerichts. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

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Obermeitingen (dpa/lby) - Knapp zwei Wochen nach einem Gewaltverbrechen an einem 62-Jährigen im oberbayerischen Landkreis Landsberg ist der tatverdächtige Sohn in einer Psychiatrie untergebracht worden. Wie die Staatsanwaltschaft Augsburg am Mittwoch mitteilte, wird davon ausgegangen, dass der 25-Jährige nicht voll schuldfähig ist.

Der Sohn hatte nach bisherigen Ermittlungen am 16. Juli in Obermeitingen seinen Vater mit einem spitzen Gegenstand erschlagen. Seitdem saß der Beschuldigte in einer Justizvollzugsanstalt, aufgrund eines vorläufigen Gutachtens wurde der Mann nun in ein Bezirkskrankenhaus verlegt.

"Es wird davon ausgegangen, dass in einer Hauptverhandlung die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet werden wird", sagte Oberstaatsanwalt Matthias Nickolai. Die Ermittler vermuten, dass der Mann weiterhin für die Allgemeinheit eine Gefahr darstellt.

© dpa-infocom, dpa:210728-99-582668/2

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