BayernNürnbergMesse nach Corona-Flaute wieder in der Gewinnzone

Nürnberg (dpa/lby) - Die NürnbergMesse ist nach dem Einbruch in Folge der Corona-Pandemie wieder in der Gewinnzone. Nach einem Verlust von 42 Millionen Euro im Vorjahr sei im Jahr 2022 ein Überschuss von 3,3 Millionen Euro erzielt worden, teilte das von der Stadt Nürnberg und dem Freistaat Bayern getragene Unternehmen am Dienstag mit.
"Pandemiebedingt war 2022 für uns ein Rumpfgeschäftsjahr. Drei starke Quartale haben im vergangenen Jahr aber ausgereicht, um uns zurück auf die Erfolgsspur zu bringen", sagte der scheidende Messe-Geschäftsführer Roland Fleck. "Unsere Kunden wollen sich wieder persönlich auf Messen treffen - das sehen wir in Nürnberg und weltweit."
Die Zahl der Messebesucher war 2022 den Angaben zufolge auf 989.338 gestiegen, nach 315.440 im Vorjahr. Die Umsätze seien von 68,6 Millionen auf 257 Millionen Euro geklettert. Die Zahl der Mitarbeiter stieg wieder über 1000. Für 2023 - als "ungerades" Jahr wegen des häufig zweijährigen Messeturnus ein eher schwächeres Jahr - rechnet die Gesellschaft mit einem Umsatz von 230 Millionen Euro.