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Berlin & BrandenburgMehr Verkehrsunfälle in Berlin – weniger Schwerverletzte

04.03.2026, 11:58 Uhr
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Berlin wird immer voller, auch die Zahl der Verkehrsunfälle ist etwas gestiegen. Zugleich gibt es auch gute Nachrichten.

Berlin (dpa/bb) - In der wachsenden Stadt Berlin mit mehr Einwohnern und Autos sind im vergangenen Jahr auch mehr Verkehrsunfälle verzeichnet worden. Die Polizei zählte 137.373 Unfälle (2024: rund 133.000), die allermeisten davon mit Blechschäden.

Bei rund 14.000 Unfällen mit Personenschäden wurden etwa 17.000 Menschen verletzt. Es gab 1.840 Schwerverletzte, deutlich weniger als in den letzten Jahren. Dazu kamen 15.128 Leichtverletzte. 37 Menschen starben im Straßenverkehr, auch diese Zahl ist viel niedriger als 2024.

Polizeipräsidentin Barbara Slowik Meisel betonte, trotz des Anstiegs der Zahlen habe es weniger Unfälle gegeben als in den Jahren 2016 bis 2019 vor der Corona-Pandemie.

"Gegenseitige Rücksichtnahme" gefordert

Berlin habe inzwischen 3,9 Millionen Einwohner, es gebe 1,6 Millionen Kraftfahrzeuge, 3 Millionen Fahrräder und 70.000 E-Scooter. Zusätzlich seien zahlreiche Pendler und Touristen in der Stadt unterwegs. "Es verdichtet sich der Verkehr auf den Flächen immer weiter."

Überproportional seien bei den Unfällen Senioren und Kinder betroffen, so die Polizei. Die Menschen über 65 Jahren seien bei manchen Unfallarten eine Hauptrisikogruppe. Innensenatorin Iris Spranger (SPD) betonte: "Ein Mehr an Verkehrssicherheit erreichen wir nur gemeinsam. Jeder Teilnehmer trägt Verantwortung. Das geht nur mit gegenseitiger Rücksichtnahme."

Quelle: dpa

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