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Berlin & BrandenburgBerliner Sportclubs erschüttert nach CSD-Attacke

26.07.2026, 15:37 Uhr
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(Foto: Sebastian Gollnow/dpa)

Nach der tödlichen Attacke mit einem Auto am Rande des CSD sind auch die großen Sportvereine der Stadt schockiert und drücken ihr Mitgefühl aus.

Berlin (dpa/bb) - Die großen Berliner Sportclubs haben erschüttert auf den tödlichen Angriff am Rande des Christopher Street Days (CSD) in der Hauptstadt reagiert. "Unser Mitgefühl gilt der Familie der verstorbenen Person und allen Verletzten", schrieb Hertha in den sozialen Medien. "Es macht uns tief betroffen, dass ein Tag, der für Vielfalt, Liebe und Gemeinschaft steht, so endete." Der Fußball-Zweitligist war am Samstag zum ersten Mal mit einer Fußgruppe beim CSD dabei. Hertha bot nach dem Vorfall mit seinem Schutzkonzept "Wo ist Lotte?" Hilfe und Beratung an.

Handball-Bundesligist Füchse schrieb unter anderem bei X: "Der CSD in Berlin ist ein friedliches Fest, bei dem es um die Liebe aller geht. Dass eine solche Tat begangenen wird, ist unbegreiflich. Wir verurteilen sie auf das Schärfste." Auch Union zeigte sich bestürzt und postete bei Instagram: "Wir bleiben bunt. Wir bleiben wild. Wir bleiben laut. Wir bleiben eisern!"

Der deutsche Volleyballmeister BR Volleys schrieb bei Instagram: "Unsere Stadt ist bunt, vielfältig und lebendig. Das wird Berlin immer bleiben, ganz gleich, wer das mit Hass und Gewalt bekämpfen will." Bei den Eisbären hieß es: "Gerade jetzt ist es wichtig, zusammenzustehen und füreinander einzustehen."

Der CSD in Berlin wurde am Samstagabend abgebrochen, nachdem ein Van am Rande der Großveranstaltung in eine Menschenmenge gefahren war. Eine Frau wurde getötet, zahlreiche weitere Menschen wurden verletzt.

Quelle: dpa

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