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Berlin & Brandenburg Ferienzeit lässt Arbeitslosigkeit kaum steigen

Das Logo der Bundesagentur für Arbeit. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

(Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild)

Berlin (dpa/bb) - Für Arbeitsuchende in Berlin verbessert sich die Lage weiter. Zwar nahm im Juli die Arbeitslosigkeit verglichen mit dem Vormonat etwas zu. Der Anstieg fiel aber schwächer aus als in der Ferienzeit üblich, wie die Bundesagentur für Arbeit mitteilte. 200.807 Berlinerinnen und Berliner waren im Juli arbeitslos gemeldet, 1462 mehr als im Juni. Die Arbeitslosenquote lag bei 9,9 Prozent. Das waren zwar 0,1 Prozentpunkte mehr als im Juni, aber 0,9 Punkte weniger als vor einem Jahr.

"Ich rechne fest damit, dass sich die Erholung am Arbeitsmarkt in den nächsten Monaten fortsetzt", sagte die Berlin-Brandenburger Agenturleiterin Ramona Schröder. Nach ihren Angaben sind auch immer weniger Menschen in Kurzarbeit. Nach den jüngsten verfügbaren Zahlen waren es im April noch 114.646, etwa 7,3 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Stadt.

"Die steigende Nachfrage nach Arbeitskräften ist ein gutes Zeichen für den Arbeitsmarkt", sagte Schröder. "In Berlin ist die Beschäftigung unter anderem in den Bereichen Information und Kommunikation, Dienstleistungen und im Gesundheitswesen wieder deutlich gestiegen." Die Pandemie bleibe aber ein Unsicherheitsfaktor.

© dpa-infocom, dpa:210729-99-594591/2

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