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Berlin & Brandenburg KZ-Prozess: Beamter soll zu Zeugen-Vernehmungen aussagen

Eine Statue der Justitia hält eine Waagschale. Foto: Stefan Puchner/dpa/Symbolbild

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Brandenburg/Havel (dpa/bb) - Im Prozess um die Massentötungen im Konzentrationslager Sachsenhausen nahe Berlin soll am heutigen Freitag (10.00 Uhr) ein Polizeibeamter zu den Ermittlungen aussagen. Dabei soll es insbesondere um die Vernehmungen von drei Überlebenden des KZ gehen. Unter ihnen war der inzwischen 100 Jahre alte Leon Schwarzenbaum, der mehrere Monate dort inhaftiert war.

Angeklagt ist vor der 1. Strafkammer des Landgerichts Neuruppin ein ebenfalls 100-Jähriger. Laut Anklage soll er zwischen 1942 und 1945 im Konzentrationslager Sachsenhausen als Wachmann der SS Beihilfe zur Ermordung von Tausenden Lagerinsassen geleistet haben. Der Angeklagte hatte am zweiten Prozesstag bestritten, in dem KZ gewesen zu sein.

Für den Prozess, der aus organisatorischen Gründen in einer Sporthalle in Brandenburg/Havel stattfindet, sind bis zum 7. Januar insgesamt 22 Verhandlungstage vorgesehen.

© dpa-infocom, dpa:211021-99-685462/2

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