Hamburg & Schleswig-HolsteinEine Million Euro für Sportprojekte in allen Stadtteilen

Eine Million Euro für 104 Sportprojekte: Vereine und Schulen in Hamburg können sich ab sofort um Fördergelder bewerben. Die Entscheidung fällt fortlaufend bis zum Olympia-Referendum.
Hamburg (dpa/lno) - Anlässlich der geplanten Bewerbung um Olympische Spiele in Hamburg vergibt die Alexander Otto Sportstiftung eine Million Euro für Sportförderprojekte in Schulen und Vereinen. Das Bewerbungsformular befinde sich auf der Website der Stiftung, sagte Alexander Otto. Anmeldeschluss sei der Tag des Olympia-Referendums am 31. Mai. Er riet jedoch, Projekte möglichst rasch einzureichen, da die Jury fortlaufend über die Förderungen von bis zu 20.000 Euro entscheide. "Mein Tipp: (...) bewerbt euch kurzfristig und zügig", sagte Otto. Alle Projekte sollen bis Ende des Jahres umgesetzt sein.
104 Projekte in 104 Stadtteilen
Ziel ist es, 104 Projekte in allen 104 Hamburger Stadtteilen zu fördern. "Wir wollen, dass alle Stadtteile, wirklich alle Stadtteile in Hamburg (...) profitieren", sagte Sport- und Innensenator Andy Grote. Und Schul- und Familiensenatorin Ksenija Bekeris (beide SPD) betonte: "Hamburg soll ein Ort sein, an dem jede und jeder die Chance hat, sportlich zu wachsen."
Otto sagte, er sei ein großer Fan Olympischer Spiele, sei in London 2012 und in Paris 2024 auch dabeigewesen und habe dort die Begeisterung miterlebt - "deshalb auch der Traum, dass Paralympische und Olympische Spiele in Hamburg stattfinden". Und mit dem Förderprogramm wolle er das olympische Feuer in alle 104 Stadtteile bringen.
Große Bandbreite förderfähiger Projekte
Die einzelnen Projekte könnten sehr unterschiedlich sein, sagte Otto. Es könnten Investitionen in die Sport-Infrastruktur und ihre Renovierung sein, es könnten aber auch Trainings, Sportkurse und Bewegungsangebote oder Trainerstunden und Honorare sein. Förderfähig seien auch Fort- und Weiterbildungen für Lehrer, Trainer und Schiedsrichter sowie Sportkleidung und -ausrüstung oder Trainingslager und Fahrten zu Wettkämpfen.
Den Ideen seien keine Grenzen gesetzt, sagte Otto. "Und manchmal sind gerade die kleineren Projekte diejenigen, die einen ganz besonders begeistern, wo wirklich wahnsinnig viel ehrenamtliches Engagement im Vordergrund steht", sagte Otto.