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Berlin & Brandenburg Landesbetrieb Forst erwartet mehr Saatgut für Bäume

Die Sonne leuchtet durch den Morgennebel im Nationalpark Unteres Odertal.

(Foto: Patrick Pleul/dpa)

Potsdam (dpa/bb) - Der Brandenburger Landesbetrieb Forst erwartet in diesem Jahr eine verbesserte Saatgut-Ernte für Bäume in den Brandenburger Wäldern im Vergleich zum Vorjahr. Bei der Vogelkirsche sei bereits mit rund 760 Kilogramm eine weit überdurchschnittliche Menge geerntet worden, teilte das Umweltministerium am Dienstag mit. Erstmals seit zwei Jahren werde auch wieder eine größere Ernte von Eicheln und Bucheckern erwartet. Die Saatguternte für die Verjüngung und Umbau der Wälder mit mehr Laubhölzern sowie für die Wiederaufforstung von Flächen nach Waldbränden erfolgt in speziellen Waldbeständen jedes Jahr von Juli bis April.

Trockenheit und der damit einhergehende Stress für die Bäume führe dazu, dass nicht genügend Samen gebildet würden, so das Ministerium. So sei die Forstsamenernte 2021 ausgesprochen schlecht ausgefallen. Bei Rotbuche, Douglasie und anderen Arten sei die Ernte komplett ausgefallen und von der für den Waldumbau benötigten Traubeneiche sei nur ein Fünftel der notwendigen Menge geerntet worden.

Nach der guten Erntemenge bei der Vogelkirsche, die gut 300 Kilogramm über dem Vorjahr lag, hofft der Landesbetrieb in diesem Jahr auch bei anderen Baumarten auf bessere Ergebnisse. Rotbuche und heimische Eichenarten hätten in diesem Jahr reichlich geblüht. Ob es trotz der großen Trockenheit auch zu einer guten Samenernte komme, bleibe noch abzuwarten. Derzeit sei die Ernte bei der Douglasie in vollem Gange. Dabei werden mit Hilfe von Hebebühnen in den bis zu 40 Meter hohen Baumkronen die Zapfen gepflückt.

Quelle: dpa

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