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Berlin & BrandenburgLeichter Anstieg bei Baugenehmigungen im Osten

19.02.2026, 15:34 Uhr
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Nach einem starken Einbruch legt die Zahl der Baugenehmigungen in einigen Ost-Ländern wieder zu. Doch es gibt auch Ausnahmen.

Berlin (dpa/bb) - Nach einem starken Einbruch in den Vorjahren ist die Zahl der Baugenehmigungen im Wohnungsbau in einigen ostdeutschen Bundesländern etwas angestiegen. Insgesamt seien im vergangenen Jahr rund 9.200 Wohngebäude in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Berlin und Brandenburg genehmigt worden, sagte ein Sprecher des Bauindustrieverbandes Ost, der Unternehmen in diesen vier Bundesländern vertritt. Das entspreche für den Verbandsbereich einem Anstieg von 9,5 Prozent.

Allerdings waren nach 2022 die Genehmigungszahlen massiv eingebrochen. 2022 zählte der Verband noch etwa 21.600 genehmigte Wohngebäude. "Die Zahlen deuten auf eine Erholung des Wohnungsbaus hin", sagte Robert Momberg, Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbandes. "Allerdings relativieren sich die Zuwächse angesichts der dramatischen Einbrüche der letzten Jahre."

Mit Ausnahme von Brandenburg legte im Verbandsbereich bei den Genehmigungen zu. In Brandenburg sank die Zahl der Genehmigungen sogar. "Eine Trendwende ist nicht erkennbar", hieß es von dem Verband.

Quelle: dpa

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