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Berlin & BrandenburgMinister verteidigt Ende der Direktverbindung nach Schwedt

08.08.2026, 04:02 Uhr
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Zum Jahresende soll die Direktverbindung wischen Berlin und Stralsund eingestellt werden. Der Verkehrsminister erklärt, warum er darin letztlich eine Verbesserung sieht.

Potsdam (dpa/bb) - Brandenburgs Verkehrsminister Robert Crumbach (SPD) verteidigt die Pläne, den Bahnverkehr in Richtung Schwedt umzugestalten. "Richtung Prenzlau fahren täglich über 4000 Menschen mit dem Zug. Richtung Schwedt sind es nur 1300", sagte der Minister im Gespräch. "Allein wenn man diese Zahlen anschaut, sieht man, dass es viel klüger ist, den stündlichen Verkehr durchgehend Richtung Stralsund zu führen, weil einfach sehr viel mehr Leute damit fahren."

Die Schwedter würden kaum Fahrzeitverlängerung haben, betonte Crumbach. "Es liegt so im Bereich um die drei Minuten." Die Fahrgäste hätten zwar die Schwierigkeit, dass sie jede Stunde umsteigen müssten - und nicht mehr wie bisher jede zweite Stunde. Er glaube jedoch, dass die stündliche Anbindung Angermünde-Schwedt dazu führen werde, dass diese Strecke sehr viel stabiler laufe als bislang. "Und dann haben wir insgesamt ein deutlich verbessertes Angebot."

Die aktuelle stündliche Direktverbindung nach Schwedt - der RE3 - soll zum Fahrplanwechsel im Dezember 2026 eingestellt werden. Stattdessen sollen Pendler, Ausflügler und Urlauber nun in Angermünde vom bald dort endenden RE3 in die Regionalbahn RB61 nach Schwedt umsteigen. Der RE3 wird dann stündlich weiter in Richtung Ostsee fahren.

Quelle: dpa

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