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Berlin & BrandenburgRadfahrer getötet - 27-Jähriger nach Raser-Fahrt angeklagt

20.04.2026, 12:41 Uhr
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Nach dem Unfall soll der Mann den schwer verletzten Radfahrer zurückgelassen haben. Der Verletzte kam ins Krankenhaus, rang noch Wochen um sein Leben. Vergeblich.

Berlin (dpa/bb) - Etwa doppelt so schnell wie erlaubt soll ein Autofahrer durch Berlin-Köpenick gerast sein, dabei einen Radfahrer erfasst haben - und dann geflohen sein. Wegen fahrlässiger Tötung und unerlaubten Entfernens vom Unfallort soll der inzwischen 27-Jährige nun vor Gericht kommen. Rund 21 Monate nach dem Tod des Radfahrers hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen den Autofahrer erhoben, wie ein Sprecher mitteilte.

Der Mann soll am 27. Juni 2024 bei erlaubtem Tempo von 50 mit 70 bis 100 Kilometer pro Stunde über den Müggelheimer Damm gerast sein. Auf Höhe der Erwin-Bock-Straße soll er den Radfahrer übersehen und ihn erfasst haben. Der 45-Jährige wurde durch den Aufprall in die Luft geschleudert und blieb hinter dem Auto auf der Straße liegen. Der Fahrer raste laut Anklage weiter, ohne sich um den Verletzten zu kümmern oder Hilfe zu rufen.

Der Radfahrer kam damals in ein Krankenhaus und kämpfte über längere Zeit um sein Leben - vergeblich: Einen Monat nach dem Unfall starb er.

Quelle: dpa

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