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Berlin & Brandenburg Rund 1000 Menschen protestieren für Energiewende: Potsdam

Teilnehmer protestieren beim globalen Klimaschreik in Potsdam. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

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Potsdam (dpa/bb) - An den Protesten von Fridays for Future am Freitag in Potsdam haben sich laut Veranstaltern rund 1000 Klimaschützer beteiligt. Eine Sprecherin der Bewegung zeigte sich positiv überrascht, dass trotz Corona-Pandemie so viele Menschen auf die Straße gingen. Zu der Demonstration vom Potsdamer Landtag durch die Innenstadt kamen laut der Sprecherin etwa 800 Menschen, in Babelsberg hätten rund 200 Menschen für die Energiewende demonstriert. Das Motto der Protestzüge lautete: "Kein Grad mehr". Die Umweltschützer forderten, jede Krise wie eine Krise zu behandeln. Die Politik habe in der Pandemie gezeigt, dass Handeln möglich sei.

Die Aktionen waren Teil weltweiter Proteste für den Klimaschutz und die Energiewende. Die Initiatorin der Bewegung Fridays for Future, Greta Thunberg, versammelte sich mit einem guten Dutzend weiterer Demonstranten vor dem Parlament in Stockholm. "Heute ist unser globaler Klimaaktionstag, und wir streiken an über 3100 Orten!", schrieb die Schwedin bei Twitter. In Berlin trat Luisa Neubauer am Brandenburger Tor vor Tausenden Demonstranten auf. Laut Veranstalter nahmen 21 000 Menschen an der Mahnwache teil. Die Polizei sprach von 10 000. Auch in anderen Städten Brandenburgs sollte demonstriert werden.

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