Berlin & BrandenburgStaatskanzlei: Woidke nutzt keine KI für seine Reden

Künstliche Intelligenz erleichtert das Verfassen von Texten. Thüringens Regierungschef Voigt gerät wegen der Nutzung von KI in Kritik. Wie hält es Brandenburgs Ministerpräsident Woidke?
Potsdam (dpa/bb) - Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke lässt für Redetexte nicht auf Künstliche Intelligenz (KI) zurückgreifen. "Für die Erstellung von Reden und Gastbeiträgen des Ministerpräsidenten wird aktuell keine KI genutzt", teilte der Sprecher für die Staatskanzlei, Michael Schlick, mit. "Reden und Gastbeiträge werden ausschließlich von professionellen Redenschreibern ausformuliert."
Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) ist wegen der Nutzung von KI in Kritik geraten. Das Portal "Frag den Staat" berichtete, einige Reden und Texte von Voigt sollten mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt worden sein, etwa eine Rede zum Holocaust-Gedenktag im Jahr 2025.
Voigt sagte dem "Tagesspiegel": "Wenn es wirklich einzelne Passagen gab, die auch mit Hilfe von KI erstellt worden sind, dann werde ich dafür keinem den Kopf abreißen. Grundsätzlich halte ich aber sowieso fast alle meiner Reden frei."