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Berlin & Brandenburg Warnstreiks in Berliner und Brandenburger Banken am 5. April

Der Schatten eines Teilnehmers am Warnstreik fällt auf eine Fahne der Gewerkschaft Verdi. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/Archiv

(Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/ZB/dpa)

Berlin (dpa/bb) - Die Gewerkschaft Verdi hat Bankangestellte in Berlin und Brandenburg für diesen Freitag zu Warnstreiks aufgerufen. In der Hauptstadt seien unter anderem Filialen der Deutschen Bank, Berliner Sparkasse, Investitionsbank Berlin, Commerzbank und Targo-Bank betroffen, teilte Verdi am Dienstag mit. In Brandenburg dürften Kunden der Investitionsbank des Landes und der Landesbausparkasse Ost Einschränkungen zu spüren bekommen. Zudem gebe es um 10.00 Uhr auf dem Berliner Breitscheidplatz eine Kundgebung mit anschließender Demonstration zum Ernst-Reuter-Platz und zurück.

Viele weitere Städte in zahlreichen Bundesländern sind an verschiedenen Tagen im April betroffen. Den Auftakt machen am 3. April Bankangestellte in Hamburg. Am 5. April sind laut Verdi neben Berlin und Brandenburg auch Mitarbeiter in Banken in Hessen, Baden-Württemberg und in den Regionen Münsterland und Ostwestfalen/Lippe zu Warnstreiks aufgerufen. In der Woche ab dem 8. April solle es weitere Arbeitsniederlegungen geben.

Wie viele Beschäftigte insgesamt aufgerufen seien, konnte die Gewerkschaft nicht sagen. Auch zu den konkreten Auswirkungen für Bankkunden konnte eine Verdi-Sprecherin keine genauen Angaben machen.

Derzeit verhandeln die Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertreter der privaten und öffentlichen Banken für bundesweit etwa 200 000 Beschäftigte einen neuen Tarifvertrag. Verdi will unter anderem ein Lohnplus von sechs Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten, mehr Urlaub, kürzere Arbeitszeiten und einen verbindlichen Anspruch auf Weiterbildung durchsetzen. Der nächste Verhandlungstermin ist am 11. April in Frankfurt/Main.

Verdi zum Ablauf der Tarifrunde 2019

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