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Berlin & BrandenburgWegner beim CSD: Gerade in dieser Zeit Haltung wichtig

25.07.2026, 14:57 Uhr
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(Foto: Fabian Sommer/dpa)

Tausende Menschen feiern beim Christopher Street Day. Mittendrin ist auch Berliners Regierender Bürgermeister Kai Wegner. Gerade in diesen Zeiten setze der CSD ein klares Signal.

Berlin (dpa/bb) - Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner hat beim Christopher Street Day für eine weltoffene Stadt geworben. "Gerade in diesen Zeiten ist es wichtig, Haltung zu zeigen", sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. Berlin zeige sich bei der Veranstaltung als weltoffene Stadt, als Stadt der Vielfalt und der Freiheit.

"Gerade in diesen Zeiten, wo es auch um Hass und Hetze, Ausgrenzung, Spaltung der Gesellschaft geht, setzt der CSD immer ein klares Signal", sagte Wegner. Deswegen sei der CSD wichtig für Berlin und er auch gerne dort. Der Senat ist erstmals mit eigenem Wagen dabei.

Zum Christopher Street Day werden heute Hunderttausende Menschen erwartet. Am Rande kam es zu einer kleineren Gegendemonstration. Die Polizei überprüfte zuvor etwa ein Dutzend Personen einer mutmaßlichen rechten Gruppierung am Potsdamer Platz.

Dass es Gegendemonstrationen gebe, sei keine schöne Entwicklung, sagte Wegner. Meinungsfreiheit gehöre dazu. "Aber wir erleben ja auch heute wieder, dass die Menschen, die für Vielfalt stehen, für Zusammenhalt stehen, in der deutlichen Mehrheit sind. Und das ist für mich das Entscheidende."

Berlin wählt im September eine neue Landesregierung. Wegner wird für seine Partei dann nicht mehr antreten. Nach Debatten um sein Tennisspiel und seine Angaben zum Krisenmanagement während des großen Stromausfalls im Januar war er als CDU-Spitzenkandidat zurückgetreten.

Quelle: dpa

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