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Berlin & BrandenburgWeitere Langstreckenverbindung am BER zum Sommer

25.03.2026, 14:49 Uhr
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Ende März beginnt der Sommerflugplan am Hauptstadtflughafen BER. Fluggästen steht dann eine neue Langstreckenverbindung über den Atlantik zur Verfügung.

Schönefeld (dpa/bb) - Über den Sommer kommen neue Langstreckenverbindungen am Hauptstadtflughafen BER hinzu. Von Schönefeld aus können Fluggäste zwischen Juli und Oktober mit Air Canada ohne Zwischenstopp nach Montréal fliegen, wie die BER-Betreiber mitteilten. Dreimal pro Woche wird die Verbindung angeboten. Eine weitere Kanada-Verbindung bietet die Linie Air Transat an: Ab dem 3. Mai fliegt sie wie schon im Vorjahr dreimal pro Woche nach Toronto.

Auch die US-Metropole New York ist über den Sommer vom BER aus direkt erreichbar. Sowohl Delta Air Lines (ab dem 29. März) als auch United Airlines (ab dem 1. Mai) haben die Verbindung den Angaben zufolge im Angebot.

155 Ziele in 55 Ländern

Der Sommerflugplan gilt grundsätzlich vom 29. März bis zum 24. Oktober. Neue Anbindungen beginnen aber zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Insgesamt können Fluggäste vom BER aus den Betreibern zufolge 155 Ziele in 55 Ländern anfliegen. "Mallorca und Antalya sowie die Städte Paris, Wien und Zürich stehen weiterhin ganz oben auf der Liste der Top-Reiseziele ab BER", hieß es.

Seit Jahren spricht sich insbesondere die Berliner Landesregierung für mehr Langstreckenverbindungen am Hauptstadtflughafen aus, um die Region international besser anzubinden. Dabei geht es vor allem Lizenzen für zusätzliche Starts und Landungen.

Zuletzt hatte sich die Bundesregierung offen gezeigt für einen seit langem geforderten zusätzlichen Slot für die Fluggesellschaft Emirates. Die Regierung arbeite demnach intensiv daran, die Möglichkeiten internationaler Flugverbindungen von und nach Deutschland zu erweitern, hieß es im Februar. Eine Entscheidung in der Frage ist bislang aber noch offen. Die Lufthansa hat sich entschieden dagegen ausgesprochen. Emirates hat wegen des Irankriegs zahlreiche Flüge über ihr Drehkreuz Dubai gestrichen.

Quelle: dpa

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