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Berlin & Brandenburg Zecken in Brandenburg aktiv: schon 47 Borreliosefälle 2019

Eine Zecke sitzt auf der Haut eines Menschen. Foto: Patrick Pleul/Archiv

(Foto: Patrick Pleul/ZB/dpa)

Potsdam (dpa/bb) - In Brandenburg sind 2019 bereits 47 Fälle von Borreliose gemeldet worden. Das teilte das Gesundheitsministerium Brandenburg auf Anfrage mit. Allein im Landkreis Uckermark wurden sieben Fälle bekannt - damit gab es dort die meisten Fälle im Land. Ende Januar waren die Milbentiere besonders aktiv: Zehn Meldungen stammten aus der Woche vom 21. bis 27. Januar.

Jeweils fünf Borreliose-Erkrankungen wurden in den Landkreisen Oberhavel, Märkisch-Oderland und der kreisfreien Stadt Brandenburg/Havel gemeldet. Keine Vorfälle gab es bislang aus den Landkreisen Elbe-Elster und Spree-Neiße sowie den kreisfreien Städten Cottbus und Frankfurt (Oder).

2018 zählte das Ministerium insgesamt 1555 Fälle von Borreliose in Brandenburg. Zum Vergleich: 2017 waren es 1620 Fälle. In den Landkreisen Barnim (183) und Potsdam-Mittelmark (176) waren die Zecken im vergangenen Jahr besonders aktiv. Die wenigsten Fälle kamen aus dem Landkreis Elbe-Elster (17), gefolgt von Cottbus (19).

Bei der Krankheit gelangen durch Zeckenstiche Bakterien - Borrelien - in den menschlichen Körper, was zu Infektionen führen kann. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts werden die Tiere ab Temperaturen um die acht Grad aktiv. Man sollte daher ganzjährig aufpassen und sich nach einem Spaziergang im Wald gründlich absuchen.

Infos des Robert-Koch-Instituts zu Borreliose

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