Hamburg & Schleswig-Holstein10 Jahre "Kunst für alle" auf der Affordable Art Fair
Kunst zu erschwinglichen Preisen: Das bietet seit zehn Jahren die Affordable Art Fair in Hamburg. Junge Talente treffen dabei auf etablierte Künstler wie Gerhard Richter und David Hockney.
Hamburg (dpa/lno) - Die Affordable Art Fair ist zurück und feiert in diesem Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum: Vom 10. bis zum 13. November lädt die nach eigenen Angaben größte Kunstmesse Norddeutschlands wieder Kunstinteressierte in die Hamburger Messe ein. Auf mehr als 5000 Quadratmetern präsentieren 85 Galerien aus 17 Ländern in der Halle A3 Kunstwerke von etablierten Künstlerinnen und Künstlern und Newcomern der Kunstszene, wie die Veranstalter am Mittwoch mitteilten. Seit 2012 bietet die Affordable Art Fair Kunstwerke zu erschwinglichen Preisen zwischen 100 bis 7500 Euro und will damit sowohl Kunstneulinge als auch renommierte Sammler ansprechen.
"Natürlich ist das 10. Jahr für uns besonders", sagte Messedirektor Oliver Lähndorf. "Mir war es von Anfang an wichtig, die Messe fest in Hamburg zu verankern, sowohl bei den Kunstbegeisterten als auch in der Kunstszene selbst. Wichtig ist mir gerade dieses Jahr auch, mit der Messe ein positives Zeichen zu setzen und Kunst zu zeigen, die für alle bezahlbar sein kann – selbst in Zeiten wie diesen."
Galerien wie Chiefs & Spirits (Niederlande/Südafrika), Spence Gallery (Kanada) und T&B Gallery (Südkorea) sind in diesem Jahr genauso vertreten wie Hamburger Galerien, unter anderem die Galerie Ruth Sache, Galerie Holzhauer, Galerie Holthoff, Gudberg Nerger und die Stern-Wywiol Galerie. Neben jungen Talenten präsentiert die Kunstmesse auch etablierte Künstlerinnen und Künstler wie Gerhard Richter, Rosemarie Trockel, Günther Uecker und David Hockney. Zum 10-jährigen Jubiläum zeigen gleich zehn junge Hamburger Künstler ihre aktuellen Werke. Bereits zum zweiten Mal werden sogenannte Kunst-NFTs (non-fungible token) präsentiert - digitale, animierte Kunstwerke.