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Hamburg & Schleswig-HolsteinErneuter Rückschlag für St. Pauli: "Müssen es besser machen"

23.08.2026, 20:58 Uhr
Gespraechsbedarf-St-Paulis-Spieler-sind-in-dieser-Saison-noch-sieglos

In der Liga noch sieglos, im Pokal schon raus: St. Pauli scheitert erstmals seit Jahren wieder in Runde eins, weil Defensive und Offensive gleichermaßen enttäuschten.

Essen (dpa/lno) - Es war der nächste herbe Rückschlag für den FC St. Pauli: Für die Hanseaten ist schon in der ersten Runde des DFB-Pokals Schluss. Der Fußball-Zweitligist unterlag beim Drittligisten Rot-Weiss Essen mit 0:2 (0:1).

In die Zweitliga-Saison mit nur zwei Remis nach den ersten beiden Spielen gestartet, haben die Kiez-Kicker nun auch erstmals seit sechs Jahren nicht die zweite Pokal-Runde erreicht.

"Der springende Punkt war sicherlich unsere Chancenverwertung", sagte Trainer Marcel Rapp nach dem Spiel. Martijn Kaars (18./31.) hatte zwei Großchancen zur Führung. Doch zunächst schoss er den Ball aus kürzester Distanz über das leere Tor und kurz darauf von der Strafraumgrenze zu überhastet weit über die Latte.

"Fußballerisch in der zweiten Hälfte nicht mehr gut genug"

Die Niederlage durch die beiden Gegentreffer von Marek Janssen (36. Minute) und Semir Telalovic (53.) war aber trotzdem alles andere als unverdient. Zu druckvoll und spielbestimmend war Drittligist Essen - vor allem aber zu anfällig war die St. Pauli Hintermannschaft und auch in der Offensive präsentierten sich die Gäste ideenlos und harmlos.

Schwach war das Abwehrverhalten der Hamburger Mannschaft bei den Gegentreffern. Zunächst konnte Mittelstürmer Janssen völlig unbedrängt den Ball einköpfen und kurz nach der Pause stand auch Telalovic frei und erhöhte auf 2:0. "Wir müssen es natürlich vorne besser machen, wir müssen es aber auch hinten besser machen", kritisierte Neuzugang Branimir Hrgota.

Nach der Führung zogen sich die Essener immer weiter zurück und verwalteten ihren Vorsprung. St. Pauli mühte sich um den Anschlusstreffer - vergeblich. Und Trainer Rapp räumte ein: "Fußballerisch war es in der zweiten Hälfte auch nicht mehr gut genug."

Quelle: dpa

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