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Hamburg & Schleswig-Holstein Hamburg-Marathon: Ringer will Olympia-Norm laufen

Der deutsche Marathonläufer Richard Ringer gewinnt das Rennen.

(Foto: Marius Becker/dpa/Archivbild)

Hamburg (dpa/lno) - Marathon-Europameister Richard Ringer will bei der 37. Auflage des Hamburg-Marathons am 23. April kommenden Jahres frühzeitig die Voraussetzungen für die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Paris schaffen. Am Mittwoch erklärte der 33-Jährige vom LC Rehlingen auf einer Pressekonferenz des Veranstalters, dass er aber nicht nur die Norm von 2:09:40 Stunden zum Ziel habe. Ringer verwies auf die Vielzahl starker deutscher Läufer und betonte: "Ich orientiere mich nicht an Rekorden, ich orientiere mich an mir selbst." Dass ihm eine Zeit im Bereich seiner persönlichen Bestleistung von 2:08:49 zwar reichen würde, um die Norm zu unterbieten, wäre ihm dennoch nicht genug. "Ich gehe davon aus, dass man mindestens 2:08:30 laufen muss, um in Paris dabeizusein."

Dass er sich für Hamburg entschieden hat, begründete Ringer mit einem Start in Deutschland nach seiner Erfahrung beim EM-Lauf in München. "Das hat dort so gepusht mit den Zuschauern", erklärte der Langstreckenläufer, der bei den Titelkämpfen in Bayerns Landeshauptstadt Mitte August dank eines furiosen Endspurts EM-Gold gewonnen hatte. "Und wenn ich nach Deutschland schaue, dann gibt es im Frühjahr eigentlich nur einen Marathon." Zudem, meinte er, werde das Rennen in der Hansestadt zu einer Art Debüt für ihn. "Ich bin sonst nie mit mehr als einhundert Männern gestartet", sagte Ringer.

Er sei von der Bahn auf die Straße gewechselt, um gemeinsam mit vielen tausend Sportlern zu starten, verriet der EM-Dritte über 5000 Meter von 2016. Dies soll nun in Hamburg der Fall sein. Wie viele Läufer neben Ringer am 23. April antreten, bleibt abzuwarten. Aktuell liegen dem Veranstalter rund 7500 Meldungen für die Marathon-Distanz vor.

Quelle: dpa

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