Hamburg & Schleswig-HolsteinPolizei durchsucht 37 Objekte wegen Drogen und Falschgeld

Drogen, Falschgeld, verschreibungspflichtige Pillen: Nach monatelangen Ermittlungen durchsuchte die Polizei 37 Objekte an nur einem Tag. Was steckt hinter dem Großeinsatz?
Kiel (dpa/lno) - Der Polizei ist ein Schlag gegen den illegalen Handel mit Betäubungsmitteln und Medikamenten in Schleswig-Holstein gelungen. Einsatzkräfte durchsuchten am Dienstag 37 Objekte in mehreren Kieler Stadtteilen, in Neumünster sowie in den Kreisen Rendsburg-Eckernförde und Plön, wie die Polizei berichtete. Dabei stellten sie diverse Beweismittel sicher - darunter Drogen, verschreibungspflichtige Arzneimittel und Falschgeld in vierstelliger Höhe.
Vorausgegangen waren monatelange Ermittlungen gegen 35 Beschuldigte. Anders als bei einer Razzia im Kieler Stadtteil Gaarden Mitte Februar richtete sich der Einsatz jedoch nicht gegen den organisierten Drogenhandel.
Ein Großteil der durchsuchten Objekte befand sich in Kiel. Im Einsatz waren auch vier Staatsanwältinnen und Staatsanwälte sowie drei Referendarinnen und Referendare, um schnell strafprozessualer Folgemaßnahmen in die Wege zu leiten.