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Hamburg & Schleswig-HolsteinBischöfin Fehrs: Osterbotschaft ist Quelle der Hoffnung

02.04.2026, 10:57 Uhr
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Angesichts von Krisen und Kriegen könne die christliche Osterbotschaft Hoffnung machen, meint die EKD-Ratsvorsitzende Kirsten Fehrs. Das zeige sich auch beim Sprechen über persönliche Nöte.

Hamburg (dpa/lno) - Die christliche Osterbotschaft ist nach den Worten der EKD-Ratsvorsitzenden Kirsten Fehrs eine Quelle von Hoffnung und Halt in einer Zeit wachsender Verunsicherung durch Krisen und Kriege. "Die Osterbotschaft von der Auferstehung Jesu Christi ist eine der machtvollsten Hoffnungsgeschichten, die wir kennen", erklärte die Hamburger Bischöfin. "Der Sohn Gottes, der unter unglaublicher menschlicher Gewalt gelitten hat, überwindet den Tod." Die Abgründe der Welt seien nicht die ganze Wirklichkeit. "Darin liegt die Kraft von Ostern", sagte Fehrs.

Die Osterbotschaft habe auch eine seelsorgerische Dimension. Die Hoffnung trage nicht nur in den großen Krisen, sondern auch in persönlichen Nöten, bei Einsamkeit, Angst und Überforderung. "Schon darüber sprechen zu können, lässt oft den schweren Stein von der Seele rollen und ermöglicht ein befreites Aufatmen", sagte Fehrs. Die EKD-Ratsvorsitzende verwies auf die kirchliche Telefonseelsorge, die jährlich rund 1,3 Millionen Gespräche – 3.500 pro Tag – führe.

Fehrs (64) wurde im November 2024 zur Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gewählt.

Quelle: dpa

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