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Hamburg & Schleswig-HolsteinMann stirbt nach Ingewahrsamnahme im Krankenhaus

07.08.2026, 17:02 Uhr
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Ein Mann rastet in einem Haus in Hamburg-Billstedt aus. Nachbarn rufen die Polizei. Die Beamten lassen den 33-Jährigen in eine Klinik bringen, doch zwei Tage später ist er tot.

Hamburg (dpa/lno) - Zwei Tage nach einer Ingewahrsamnahme durch die Hamburger Polizei ist ein 33-Jähriger im Krankenhaus gestorben. Der Mann habe bei seiner Einlieferung in die Klinik einen Kreislaufstillstand erlitten, teilte ein Polizeisprecher mit. Am vergangenen Sonntag habe der 33-Jährige in einem Haus im Stadtteil Billstedt randaliert. Er sei mehrfach unberechtigt in die Wohnung seiner nicht anwesenden Ex-Partnerin eingedrungen. Vermutlich habe er dabei unter Drogen gestanden.

Nachbarn riefen die Polizei. Die Beamten erteilten ihm einen Platzverweis - und wurden wenig später erneut gerufen, weil der Mann weiter randaliert habe. Er habe fortwährend geschrien, wirre Angaben gemacht und sei "nicht steuerbar" gewesen. Bei der Ingewahrsamnahme habe er heftigen Widerstand geleistet und um sich gespuckt. Die Beamten legten ihm Hand- und Fußfesseln an und setzten ihm eine Spuckschutzhaube auf. Dabei fanden sie eine geringe Menge einer Substanz, bei der es sich vermutlich um Kokain gehandelt habe, hieß es.

Im Rettungswagen, der ihn ins Krankenhaus brachte, habe der gefesselte Mann sich weiter gewehrt. Bei der Ankunft an der Klinik erlitt er einen Kreislaufstillstand. Die Polizisten hätten sofort Wiederbelebungsmaßnahmen unternommen, hieß es weiter. Den Ärzten gelang es, den Zustand des Patienten zu stabilisieren. Am Dienstagnachmittag sei er gestorben.

Staatsanwaltschaft und Polizei leiteten ein in solchen Fällen übliches Todesermittlungsverfahren ein. "Es bestehen derzeit keine Anhaltspunkte für ein Fehlverhalten der Einsatzkräfte", erklärte der Polizeisprecher.

Quelle: dpa

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