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Hamburg & Schleswig-HolsteinMehr Stürze wegen Glätte – Kliniken bleiben entspannt

30.01.2026, 16:05 Uhr
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Versteckte Eisflächen überraschen Spaziergänger – warum trotzdem keine Panik in den Notaufnahmen herrscht und was Kliniken jetzt besonders beschäftigt.

Hamburg/Kiel (dpa/lno) - Die Notaufnahmen der Kliniken in Hamburg und Schleswig-Holstein sind für die Verletzungen von Glatteisunfällen gut gerüstet. "Es gibt einen moderaten Zuwachs der Zahlen", sagte ein Sprecher des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein mit seinen Standorten in Lübeck und Kiel. Die Lage sei insgesamt aber "gut handhabbar und im Rahmen".

Das gilt auch für die Hansestadt Hamburg. Unfallchirurgisch sei mehr zu tun, sagte ein Sprecher der Asklepios-Kliniken auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur: "Die Notaufnahmen sind aber immer darauf vorbereitet." Exakte Zahlen zu Glatteis-Verletzungen lagen in beiden Bundesländern nicht vor.

Zu den typischen Verletzungen gehören Verstauchungen, Frakturen und Kopfplatzwunden. Größere Probleme seien aktuell überfrierende Nässe und Eisflächen, die von Neuschnee verdeckt werden. Dies würde die Passenten häufig überraschen.

Die Notaufnahmen würden auch dadurch entlastet, dass unter anderem weniger Menschen mit dem Fahrrad unterwegs sind und mehr im Homeoffice gearbeitet werde. So gleiche sich das Aufkommen in den Kliniken immer wieder aus, sagte der Asklepios-Sprecher.

Quelle: dpa

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