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Hamburg & Schleswig-Holstein Nordische Filmtage: Rund 135 Filme im Kino und im Stream

Fahnen mit dem Hinweis auf die Nordischen Filmtage Lübeck. Foto: Rainer Jensen/dpa/Archivbild

(Foto: Rainer Jensen/dpa/Archivbild)

Lübeck (dpa/lno) - Mit der isländischen Action-Komödie "Cop Secret" (Originaltitel "Leynilögga") werden die Nordischen Filmtage Lübeck am 3. November eröffnet. Das Regiedebüt des ehemaligen isländischen Fußball-Nationaltorhüters Hannes Þór Halldórsson ist einer von insgesamt rund 135 Spiel-, Kurz- und Dokumentarfilmen, die vom 3. bis zum 7. November in Lübeck gezeigt werden. "Wir sind froh, dass Begegnungen im Kino wieder möglich sind", sagte die Geschäftsführerin der Nordischen Filmtage, Susanne Kasimir, bei der Programmvorstellung am Mittwoch. Wegen der Corona-Pandemie hatten die Filmtage 2020 nur online stattgefunden.

109 der Festivalbeiträge werden nach Angaben der Festivalleitung auch im Online-Stream zu sehen sein. Dadurch würden auch weiter entfernt lebende Zuschauer erreicht, sagte der Künstlerische Leiter der Filmtage, Thomas Hailer. Er hat Anfang 2020 die Nachfolge von Linde Fröhlich angetreten, die in den Ruhestand gegangen ist. "Für unser diesjähriges Programm konnten wir aus einem überwältigenden Angebot qualitativ hochwertiger Produktionen auswählen", sagte Hailer.

Aktuelle Themen wie Migration, Genderfragen, soziale Klassenunterschiede und Lebensutopien ziehen sich durch alle Sparten des Programms. "Die Blicke der Filmemacher auf die Welt ihrer Eltern ziehen sich wie ein roter Faden durchs Programm", sagte er.

Die Hommage der Filmtage ist der dänischen Schauspielerin Trine Dyrholm gewidmet, die ihren Ehrenpreis am 3. Oktober persönlich entgegennehmen wird. Ein weiterer Ehrengast wird nach Angaben der Festivalleitung die schwedische Sängerin Siw Malmquist ("Liebeskummer lohnt sich nicht") sein. Mit ihr und weiteren Musikschaffenden der Popkultur beschäftigt sich die Retrospektive mit dem Titel "Sing a song".

Bei den Nordischen Filmtagen werden insgesamt zehn Jury- und Publikumspreise im Gesamtwert von 58 000 Euro vergeben. Der Gesamtetat des Festivals, das als bedeutendste Werkschau für Filme aus Nord- und Nordosteuropa gilt, beträgt nach Angaben des Festivals knapp eine Million Euro.

© dpa-infocom, dpa:211013-99-583224/2

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